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Reden wir über Geld mit Piotr Beczała:"Ein Tenor muss so sein wie ein Formel-1-Wagen"

Piotr Beczala

"In New York wurden meine Verträge einfach gestrichen", sagt der polnische Tenor Piotr Beczała. Er leidet wie viele Künstler unter der Corona-Krise.

(Foto: Sebastian Kahnert/dpa)

Opernsänger Piotr Beczała hat Covid-19 überstanden - singt aber immer noch im Wohnzimmer statt auf den großen Bühnen. Ein Gespräch darüber, wie er durch die Krise kommt und warum er glaubt, dass Wagner auch mit Abstandsgebot gut funktionierten würde.

Von Michael Stallknecht und Veronika Wulf

Die Beczałas erwarten Gäste. Piotr hat bereits am Nachmittag einen Rhabarberkuchen gebacken, während des Interviews über Skype bereitet seine Frau Katarzyna die Lammkeule zu. Alltag während des Lockdown für einen der erfolgreichsten Tenöre der Welt. Als der Shutdown kam, sollte Piotr Beczała, 53, eigentlich an der New Yorker Metropolitan Opera singen, danach unter anderem in London und Zürich. Nun sitzt er in seinem Heimatland Polen fest und hat Zeit, um in seinem Garten einen Pizzaofen bauen zu lassen. Nur den Wein für den Abend muss er noch aus dem Weinzimmer holen, nachdem ein Rioja aus dem Jahr 2001 bereits vollständig in der Lammkeule gelandet ist.

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