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Montagsinterview:"Frauen müssen nicht die besseren Männer sein"

Beatrice Kramm - Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin; fotografiert am 15.03.20

Fröhlich, wie fast immer: Beatrice Kramm auf einem Regiestuhl in der Industrie- und Handelskammer in Berlin.

(Foto: Christian Kielmann/imago)

Berlins neue IHK-Präsidentin Beatrice Kramm hat früher "Das Traumschiff" produziert, jetzt will sie die Kammer fit für die Zukunft machen. Ein Gespräch über weibliche Selbstzweifel und Milliardenreserven.

Interview von Caspar Busse und Thomas Öchsner

An ihrer Bekanntheit muss Beatrice Kramm, 51, noch arbeiten. Am Empfang des Ludwig-Erhard-Hauses an der Fasanenstraße in Berlin kennt man ihren Namen jedenfalls nicht. Dabei ist Kramm seit März amtierende Präsidentin der Berliner Industrie- und Handelskammer - nach der für München-Oberbayern die zweitgrößte in Deutschland. Oben, im sechsten Stock, sitzt Kramm in ihrem Präsidenten-Büro und lacht über die Anekdote. Hauptamtlich ist sie Geschäftsführerin der Filmfirma Polyphon. Sie verdient ihr Geld mit der Produktion von leichter Unterhaltung wie "Das Traumschiff", "Pfarrer Braun", "Doctor's Diary" und TV-Spielfilmen. Kramm geht auch kurz vor der Landtagswahl in Berlin keinem Thema aus dem Weg - da können manche männliche Kollegen noch von ihr lernen.

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