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Möbelmarkt:Ganz schön billig

Händler überbieten sich gegenseitig mit Möbeln zum Schleuderpreis. Illustration: Stefan Dimitrov

50, 60, 70 Prozent: Weil Kunden belohnt werden wollen, geht auf dem Möbelmarkt ohne Rabatte fast nichts mehr. Über eine ziemlich ungemütliche Branche.

Nach einem Spaziergang vorbei an 290 Betten, 350 Küchen, 600 Garderoben und drei Restaurants will der Möbelhändler Edgar Inhofer etwas klarstellen. Er steht im Erdgeschoss des familieneigenen Geschäfts in Senden, einer Kleinstadt bei Neu-Ulm. Zu seinen Füßen: Orientteppiche. Gestapelt bis zu den Hüften liegen sie da, und sind - wie so vieles hier - stark reduziert. Man wollte von Edgar Inhofer wissen, was es mit all den Rabatten auf sich hat. Ob er diese Spielchen nicht selber langsam leid ist. Denn mal ehrlich: Sind die Möbelhändler nicht längst so etwas wie die neuen Teppichhändler?

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