Energiekrise:Braucht Deutschland die Kohle unter Lützerath?

Energiekrise: Lützerath vor der Räumung: Aktivisten sind überzeugt, dass das 1,5-Grad-Ziel Deutschlands nicht einzuhalten ist, wenn die Kohle unter dem Dorf verfeuert wird.

Lützerath vor der Räumung: Aktivisten sind überzeugt, dass das 1,5-Grad-Ziel Deutschlands nicht einzuhalten ist, wenn die Kohle unter dem Dorf verfeuert wird.

(Foto: Imago/Funke Foto Services)

RWE profitiere von einem politischen Deal, und die Energiekrise sei bloß ein vorgeschobener Grund: Es kursieren viele Behauptungen in der Debatte um Lützerath. Die drei wichtigsten Thesen im Faktencheck.

Von Nakissa Salavati

Man vergisst sie nicht so schnell, die Bilder aus Lützerath. Von Schlamm und Regen verdreckte Aktivistinnen und Aktivisten, die Polizei und der Energiekonzern RWE als Gegenmacht. Was nicht in Bildern fassbar ist und daher oft in den Hintergrund gerät, sind die Argumente der Auseinandersetzung um die Abbaggerung des Ortes in Nordrhein-Westfalen. Dabei fallen immer wieder Behauptungen und Argumente auf, die Abbau-Gegner und -Befürworter nennen. Die wichtigsten Thesen im Faktencheck.

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