Großbritannien und Covid-19:Shoppen ist jetzt erste Bürgerpflicht

Lesezeit: 2 min

Prime Minister Boris Johnson visits the M&S clothing department and other retail outlets in Westfield Stratford, in London

Boris Johnson beim Vorzeigebummel durch ein Einkaufzentrum in Stratford.

(Foto: via REUTERS)

In Großbritannien sind Restaurants, Pubs und Cafés weiter geschlossen, für Einreisende gilt Zwangsisolation. Nun will Premier Johnson die Menschen dazu bringen, kräftig einzukaufen.

Von Alexander Mühlauer, London

Am Sonntag war Boris Johnson in einem nahezu leeren Einkaufszentrum in London. Der Premierminister wollte den Bürgern schon mal zeigen, was sie von dieser Woche an erwartet: In England dürfen nun wieder fast alle Läden öffnen. Johnson schlenderte also durch das Shopping Centre, sprach mit Mitarbeitern, die ihre Geschäfte vorbereiteten, und verhielt sich ansonsten vorbildlich: Er desinfizierte seine Hände, hielt zwei Meter Abstand zu anderen Menschen, nur eine Schutzmaske trug er nicht. Seine Botschaft war klar: Die Bürger sollen nach dem Lockdown endlich wieder einkaufen. Geht es nach Johnson, ist Shoppen jetzt erste Bürgerpflicht.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Morning in our home; alles liebe
Liebe und Partnerschaft
Wenn der einseitige Kinderwunsch die Beziehung bedroht
Elternschaft
Mutterseelengechillt
Medizin
Ist doch nur psychisch
Mature woman with eyes closed on table in living room; Mental Load Interview Luise Land
Psychische Gesundheit
"Mental Load ist unsichtbar, kann aber krank machen"
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Zur SZ-Startseite