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Forbes-Liste:Aldi-Gründer Albrecht fällt aus den Reichen-Top-Ten

FORBES LISTE Das sind die reichsten Menschen der Welt Bilder

Forbes-Liste 2013

Das sind die reichsten Menschen der Welt

Jedes Jahr bringt das US-Magazin "Forbes" eine Liste heraus mit allen Menschen, die jeweils mehr als eine Milliarde Dollar besitzen. Der Aufsteiger des Jahres ist Spanier: Mit seiner Modefirma, zu der auch die Marke Zara gehört, scheffelte Amancio Ortega im vergangenen Jahr 15 Milliarden Euro. Von den 57 deutschen Milliardären schaffte es keiner in die Schau der zehn Superreichen.

Karl Albrecht ist zwar noch immer der reichste Deutsche, international belegt er jedoch nur noch Platz 18. Der mexikanische Telekom-Magnat Carlos Slim verteidigt seinen Titel als reichster Mensch der Welt auf der Liste des US-Magazin "Forbes". Die Reichsten der Reichen im Überblick.

Der mexikanische Telekom-Magnat Carlos Slim bleibt der reichste Mensch der Welt. Nach Berechnungen des US-Magazins Forbes verfügt Slim über ein Vermögen von 73 Milliarden Dollar (56 Milliarden Euro) - das entspricht dem Dreifachen der jährlichen Wirtschaftskraft von Kamerun.

Der Mexikaner führt die Liste das vierte Jahr in Folge an. Im Vergleich zu 2012 legte sein Reichtum noch einmal um vier Milliarden Dollar zu. Microsoft-Gründer Bill Gates liegt laut Forbes mit einem Vermögen von 67 Milliarden Dollar auf Platz zwei, gefolgt vom Spanier Amancio Ortega. Der Besitzer der Modekette Zara konnte seinen Reichtum binnen eines Jahres um 19,5 Milliarden Dollar auf nun 57 Milliarden Dollar steigern.

Der legendäre US-Investor Warren Buffett fiel erstmals seit dem Jahr 2000 aus den Top Drei der Reichsten, hat mit 53,5 Milliarden Dollar aber immer noch ein mehr als komfortables finanzielles Polster. Reichster Deutscher ist erneut Aldi-Gründer Karl Albrecht. Der 93-Jährige konnte sein Vermögen leicht auf 26 Milliarden Dollar steigern, fiel aber aus den Top Ten auf den 18. Rang zurück. Die Erben von Albrechts verstorbenem Bruder Theo liegen mit 18,9 Milliarden Dollar auf Platz 31.

Die meisten Milliardäre leben in den USA, gefolgt von Asien und Europa

Erstmals seit Jahren taucht Lidl-Gründer Dieter Schwarz wieder auf. Das Magazin hatte ihn 1999 von der Liste gestrichen, nachdem der öffentlichkeitsscheue Unternehmer seine Anteile an der Schwarz-Gruppe auf eine gemeinnützige GmbH übertragen hatte. Nun erklärte Forbes, dass die Dieter-Schwarz-Stiftung ihrer Rechtsform nach keine Stiftung sei und der 73-Jährige die Anteile weiter kontrolliere. Mit einem Vermögen von 19,5 Milliarden Dollar liege Schwarz somit auf Platz 29.

Ebenfalls unter den hundert reichsten Menschen der Welt sind die Miteigentümer von BMW, Susanne Klatten (14,3 Milliarden Dollar; Rang 58), Stefan Quandt (11,9 Milliarden Dollar; Rang 81) und Johanna Quandt (10,6 Milliarden Dollar; Rang 100). Michael Otto vom Otto-Versandhaus und seine Familie verzeichneten einen Rückgang ihres Vermögens von 17,6 Milliarden Dollar auf 14,2 Milliarden Dollar und belegen Platz 61.

Die Zahl der Dollarmilliardäre liegt mit 1426 auf dem höchsten Stand seit dem Start der Forbes-Liste vor einem Vierteljahrhundert. Zusammen verfügen sie über 5,4 Billionen Dollar - ein deutlicher Anstieg von den 4,6 Billionen Dollar im vergangenen Jahr. Die USA führen mit 442 Megareichen die Statistik an. In Asien leben den Angaben zufolge 386, in Europa 366 Dollarmilliardäre.