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Evonik-Chef im Interview:"Wir haben Klimahysterie"

Evonik Chef Kullmann

Ungewöhnliche Karriere: Der gebürtige Gelsenkirchener Christian Kullmann studierte Wirtschaftsgeschichte und lernte den Redakteursberuf, dann stieg er zum Kommunikationschef und Vorstand in der Ruhrgebietsindustrie auf.

(Foto: oh)

Für Christian Kullmann hat seine Branche schon lange angefangen, sich Richtung Nachhaltigkeit zu entwickeln. Der Chef des Chemiekonzerns spricht über das Klima, über Greta Thunberg und das schwierige nächste Jahr.

Wenn der Verband der chemischen Industrie (VCI), einer der wichtigsten Branchenverbände Deutschlands, an diesem Dienstag Jahresbilanz zieht, dann wird ein letztes Mal Hans Van Bylen durch die Zahlen führen: Der Henkel-Chef tritt spätestens regulär im Herbst 2020 als VCI-Präsident ab - wahrscheinlich schon früher, da er Ende dieses Jahres Henkel verlässt. Als Favorit auf die Nachfolge an der Verbandsspitze gilt in der Branche Christian Kullmann, Chef des Spezialchemiekonzerns Evonik. Der 50-Jährige ist vom Kommunikator der Dresdner Bank und später der Ruhrkohle AG in den Evonik-Vorstand aufgestiegen, seit 2017 steht er an der Spitze. In seinem Büro über den Dächern Essens empfängt der Vater zweier Töchter zum Gespräch.

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