Streamingdienst:Auch Disney will jetzt geteilte Accounts verbieten

Streamingdienst: In den USA erhöht der Konzern zugleich den Preis für die werbefreien Tarife seines Streaming-Dienstes.

In den USA erhöht der Konzern zugleich den Preis für die werbefreien Tarife seines Streaming-Dienstes.

(Foto: imago images)

Der Streamingdienst will künftig Nutzer, die außerhalb eines Abonnenten-Haushalts streamen, dazu auffordern, ein eigenes Abo abzuschließen. Also genau so, wie Netflix es bereits tut.

Nach Netflix will auch Disney bei seinem Videostreaming-Dienst dem Teilen von Accounts über den eigenen Haushalt hinaus einen Riegel vorschieben. Dies kündigte Disney-Chef Bob Iger am Mittwoch für das kommende Jahr an, ohne nähere Details zu nennen. Zumindest in den USA erhöht der Konzern zugleich den Preis für die werbefreien Tarife seines Streaming-Dienstes Disney+.

Netflix hatte seine Maßnahmen gegen Passwort-Trittbrettfahrer seit Anfang des Sommers auch in Deutschland umgesetzt. Nutzer, die außerhalb eines Abonnenten-Haushalts auf den Dienst zugreifen, werden aufgefordert, ein eigenes Abo abzuschließen. Zugleich können Abonnenten Zugänge für weitere Nutzer hinzukaufen. Nach Angaben des Streaming-Marktführers führt das Vorgehen nach erster Unzufriedenheit zu höheren Abonnentenzahlen und Umsätzen.

Zur SZ-Startseite
Collage: SZ/Stefan Dimitrov
Mineral water Mineral water being poured into drinking glass

SZ PlusExklusivLebensmittel
:Der Mann, der mit Wasser zum Milliardär wurde

Michael Schäff ist einer der reichsten Deutschen - und scheut die Öffentlichkeit. Sein Vermögen verdankt er einer Geschäftsidee, die höchst umstritten ist: billiges Trinkwasser in Flaschen abfüllen und teuer verkaufen.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: