Arbeitskampf:So hart trifft der Streik die Bahn

Lokführer-Streik bei der Deutschen Bahn - Berlin

Kein Zug wird kommen. Naja, nicht ganz. Aber wer in den vergangenen Tagen mit der Bahn fuhr, brauchte schon eine gute Portion Geduld oder Glück.

(Foto: Jörg Carstensen/dpa)

Ein internes Papier zeigt, wie schnell der Arbeitskampf den Bahnverkehr in Deutschland lahmlegte: 9250 Züge fielen allein in den ersten zwölf Stunden aus. Am Mittwoch soll sich der Betrieb wieder normalisieren - doch es droht schon die nächste Eskalation.

Von Markus Balser, Berlin

Die Deutsche Bahn versuchte am Dienstag so einiges, um die Folgen des Streiks nicht ganz so dramatisch aussehen zu lassen. Der Notfahrplan klappe. Auf den Bahnhöfen bleibe es ruhig. Falsch war das nicht - schließlich kam ja vielerorts kaum ein Zug an. "Uns kommt zu Gute, dass wir frühzeitig über den Streik informiert waren", hieß es aus dem Konzern. Doch der erneute 48-stündige Arbeitskampf der Lokführergewerkschaft GDL hat die Deutsche Bahn hart getroffen. Dies geht aus einem internen Lagebericht des größten deutschen Staatskonzerns vom Dienstag hervor, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt.

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