bedeckt München 11°

Banken - Frankfurt am Main:Sparkassen im Zinstief voraussichtlich mit weniger Gewinn

Banken
Eine Flagge, die das Sparkassen-Logo zeigt, weht vor der Sparkassen-Akademie. Foto: Marijan Murat/dpa (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Die Zinsflaute drückt auf die Ergebnisse der Sparkassen in Hessen und Thüringen. Nach der jüngsten Prognose des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen hat das vergangene Jahr in Summe weniger Gewinn für die öffentlich-rechtlichen Institute in den beiden Bundesländern gebracht als 2018. Die genauen Zahlen für 2019 veröffentlicht der Verband heute in Frankfurt.

Zum Halbjahr ging der geschäftsführende Präsident des Verbandes, Gerhard Grandke, noch von einem "auskömmlichen Betriebsergebnis" aus. Für das Jahr 2018 hatten die 49 Sparkassen in den beiden Bundesländern ein operatives Ergebnis von 970 Millionen Euro ausgewiesen. Unter dem Strich sank der Gewinn der Institute um 11,5 Prozent auf 266 Millionen Euro.

Lange verdienten Geldhäuser gut daran, dass sie mehr Zinsen für Kredite kassierten als sie Sparkunden für Guthaben zahlten. Doch die Differenz aus beidem, der Zinsüberschuss, schrumpft. Zudem verlangt die Europäische Zentralbank (EZB) von Banken Negativzinsen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken. Beides belastet die Branche.

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite