Ingo Kramer im Interview "Ich rufe die Kanzlerin nur an, wenn's brennt"

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer kritisiert Gewerkschafter und fordert mehr Offenheit für die Flexibilisierung des Arbeitsmarkts.

(Foto: Tobias Schwarz/AFP)

Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer ist überzeugt: "Wo der Staat scheitert, müssen wir zur Selbsthilfe greifen." Ein Gespräch über Tarifverträge, fehlende Fantasie in Deutschland und den Kampf um die Wettbewerbsfähigkeit.

Interview von Marc Beise und Henrike Roßbach

An diesem Donnerstag beim Arbeitgebertag kann Ingo Kramer der Kanzlerin und gleich mehreren Parteichefs mitteilen, was die Wirtschaft von ihren politischen Ideen hält. Vorher aber lädt er noch zum Interview ein. Er hat viel zu erzählen.

SZ: Herr Kramer, Sie sind ein Fan der Bundeskanzlerin - und jetzt geht sie, zumindest schon mal als CDU-Chefin. Tragen Sie Trauer?

Ingo Kramer: Jedes Ding hat ein Ende. Damit kann ich leben. Ich selbst bin in diesem Jahr 65 geworden und habe just ...

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