Onlinehandel:Amazon und Visa streiten über die Zukunft des Bezahlens

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Onlinehandel: Amazon-Lager in Hemel Hempstead, nördlich von London. Für den Onlinehändler ist der Visa-Verzicht in Großbritannien eine Art Testlauf: Geht es auch ohne Kreditkarte?

Amazon-Lager in Hemel Hempstead, nördlich von London. Für den Onlinehändler ist der Visa-Verzicht in Großbritannien eine Art Testlauf: Geht es auch ohne Kreditkarte?

(Foto: Adrian Dennis/AFP)

Der Versandhändler Amazon will in Großbritannien keine Visa-Kreditkarten mehr akzeptieren - vorgeblich wegen der hohen Gebühren. Doch dahinter könnte ein viel größeres Thema stehen.

Von Claus Hulverscheidt

Man könnte es als das Gerangel zweier Nashornbullen abtun, die mit gesenkten Köpfen aufeinander losgehen, um ein für alle Mal die Rangfolge im Revier zu klären. Und wer weiß, vielleicht ist es auch nicht mehr als das - das zumindest behaupten die Beteiligten selbst. Sehr wahrscheinlich ist das allerdings nicht. Wahrscheinlicher ist, dass es in dem Streit zwischen dem Onlinehandelsriesen Amazon und dem Kreditkartenkonzern Visa um mehr geht als um angeblichen Wucher und ein paar Nachkommastellen. Was hier läuft, ist ein Krieg zweier Großmächte um Macht und Einfluss - und um die Zukunft der Bezahlindustrie.

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