Den ukrainischen Radikalnationalisten Stepan Bandera umwabern zahllose Mythen. Grzegorz Rossoliński-Liebe hat sein Leben, seine Gewalttaten und den Kult nach seinem Tod akribisch erforscht. Jedoch fehlt an vielen Stellen die nötige Differenzierung.
Prozess am Amtsgericht München
:Tiktoker schändet Grab von ukrainischem Nationalistenführer Bandera
Ivan T. verrichtet dreimal seine Notdurft auf der Ruhestätte und postet Videos davon. Bei Ukrainern führt das zu größerer Aufruhr. Dafür muss der 42-Jährige nun in Haft.
Eine Polizeistreife kann den Tatverdächtigen in der Nähe der letzten Ruhestätte des Nationalistenführers festnehmen.
ExklusivSZ-Recherche
:Die Beichte des Mörders von Stepan Bandera
Am 15. Oktober 1959 ermordete der ukrainische KGB-Killer Bogdan Staschinski in München den ukrainischen Nationalhelden und Nazi-Kollaborateur. Er genoss vor Gericht erstaunliche Milde.
Ukraine
:Warum Botschafter Melnyk Deutschland verlassen soll
Die jüngsten Äußerungen des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk über den Nationalistenführer Bandera gingen offenbar zu weit. Berichten zufolge soll der Diplomat zurück nach Kiew ins Außenministerium. Was wirft man ihm vor - und was erwartet ihn in Kiew?
Ukraine
:Kiew kanzelt Melnyk ab
Nationalheld oder Kriegsverbrecher? Der ukrainische Botschafter in Deutschland nimmt den NS-Kollaborateur und Partisanenführer Stepan Bandera in Schutz, das Außenministerium der Ukraine geht auf Distanz zu der Geschichtsklitterung.
MeinungHistorie
:Bandera, Freiheitsheld oder radikaler Nationalist?
Der Krieg in der Ukraine offenbart, wie vieles aus der Geschichte des Zweiten Weltkriegs noch unverstanden ist. Das gilt auch für seine widersprüchliche Nachgeschichte - und den Nationalisten Stepan Bandera.
Polizei in München
:Angriffe auf in der Stadt lebende Ukrainer
Die Polizei berichtet von mehreren Fällen seit Kriegsbeginn. Pro-russische Demos gab es in München aber noch nicht.
SZ am Abend
:Nachrichten am 3. April 2022
Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.
Waldfriedhof
:Das geheimnisvolle Grab des Nazi-Kollaborateurs
In München befindet sich die letzte Ruhestätte von Stepan Bandera, den rechte Kreise in der Ukraine als Nationalhelden verehren. Direkt gegenüber: ein verdächtiger Grablichtautomat. Wird die Stätte von einer verdeckten Kamera observiert?
Waldfriedhof
:Bandera-Grab mit Farbe übergossen
Das Grab des ukrainischen Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera auf dem Münchner Waldfriedhof ist mit einer roten Flüssigkeit übergossen worden. Es ist das fünfte Mal binnen sieben Jahren, dass das Grab des 1959 in der Kreittmayrstraße vom sowjetischen ...