Bonner Währungskonferenz beendet
Wirtschaftspolitik

Mit Keynes durch dick und dünn

Vor 50 Jahren ersannen Franz Josef Strauß und Karl Schiller das Stabilitäts- und Wachstumsgesetz. Seine praktische Bedeutung war begrenzt, doch sein Einfluss ist kaum zu überschätzen.

Von Nikolaus Piper

Gehört, gelesen, zitiert

Unvermeidbar

1982 schrieb der große Wirtschaftstheoretiker Milton Friedman ein Vorwort, das auch den Anhängern seines Kollegen John Maynard Keynes gefallen dürfte.

Albert Füracker - CSU Grafing Drei-Königs-Treffen
Grafinger CSU

Mit der Zeit gehen

Staatssekretär Füracker spricht über demografischen Wandel

Von Jan Schwenkenbecher, Grafing

Jeff Stack
Robert Wringham über Eskapismus

Weniger Arbeit, mehr Sex

Der britische Autor und Komiker Robert Wringham findet, dass wir zu viel arbeiten und dass man keinen Fernseher und keine Kreditkarte braucht. Er erklärt, wie die Flucht aus Alltagszwängen gelingt.

Interview von Antje Wewer

Augsteins Welt

Vorbild für Europa

Winston Churchill hat einst gesagt: "Engländer ziehen nie eine Linie, ohne sie zu verwischen." Das gilt auch für seine Nachfolgerin Theresa May und ihre Aussage "Brexit ist Brexit". Noch lässt die Premierministerin offen, wie sie die Linie genau ziehen wird.

Von Franziska Augstein

REUTERS NEWS PICTURES SERVICE - PICTURES OF THE YEAR GERMANY 2013
Steigende Kurse

Geldflut treibt Börsenkurse zu Rekorden

Brexit, Türkei, China: Die Welt scheint aus den Fugen, trotzdem erreicht der Dax einen Jahresrekord. Die alten Börsenregeln können diesen Boom nicht erklären.

Von Harald Freiberger und Markus Zydra, München/Frankfurt

SZ-Serie: Denk doch, wie du willst

Kämpferische Töne

Sind die Finanzmärkte seit der Krise instabiler geworden? Auf solche Fragen sucht Christian Proaño an der Universität Bamberg Antworten. Seine Herkunft hat seinen Blick auf die Wirtschaft geprägt.

Von Uwe Ritzer

Samstagsessay

Euckens langer Schatten

In Deutschland ist Sparpolitik populär, im Ausland wundert man sich nur noch. Wer das verstehen will, muss einen Klassiker der Freiburger Schule lesen.

Von Peter Bofinger

Ökonomen-Serie

Forschung für das echte Leben

Sebastian Dullien ist ein Exot unter deutschen Professoren: Er ist Keynesianer und befasst sich mit ökonomischen Ungleichgewichten.

Von Michael Bauchmüller

Protest against an omnibus bill tabled by the Greek government th
Krisenpolitik

Bekommt Südeuropa mit noch mehr Schulden sein Happy End?

Spanien, Italien und Portugal wollen mehr Geld ausgeben, um die Krise zu überwinden, ganz nach keynesianischem Prinzip. Aber hilft viel wirklich viel?

Von Alexander Hagelüken und Aloysius Widmann

John Maynard Keynes

Auf mittlere Sicht quicklebendig

Selbst wer den Ökonomen widerlegen will, muss sich seiner Ideen bedienen - und das wird auch so bleiben.

Von Robert Skidelsky, London

Zum 50. Todestag

Freigeist voller Widersprüche

Wilhelm Röpke gilt als Wegbereiter der sozialen Marktwirtschaft. Aber mit seinem Kulturpessimismus eckte er auch bei vielen an. Nun hat ihn die Wissenschaft wiederentdeckt.

Von Nils Goldschmidt

Nach dem Großen Krieg

Wie sie alle lachten!

Margaret MacMillan erzählt, wie die "Friedensmacher" 1919 in Versailles die Welt veränderten - ein Buch über die Vorgeschichte des Gegenwart.

Von Gustav Seibt

Deutsche Ökonomen

Fakten, bitte

Eine Denkschule, die auf jede ökonomische Frage eine Antwort kennt? Für Claudia Buch, die Vize-Präsidentin der Bundesbank, eine verrückte Vorstellung.

Von Markus Zydra

Sachbuch

Das Rechnungswesen zur Rechenschaft ziehen

Klingt griffig und originell, stimmt aber leider nicht: Die australische Publizistin Jane Gleeson-White spekuliert, die Idee des Kapitalismus habe sich aus der doppelten Buchführung heraus entwickelt.

Von THOMAS STEINFELD

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Wirtschaftskrisen

Nicht genug getan

Geschichte wiederholt sich nicht, sagt der Ökonom Barry Eichengreen. Trotzdem sollten Politiker und Zentralbanker aus der Vergangenheit lernen.

Von Katharina Wetzel

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Mittwochsporträt

Herr Krämer erklärt die Welt

Der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, ist einer der einflussreichsten Ökonomen Deutschlands. Auch als Journalist hat er Erfahrung.

Von Harald Freiberger

Ökonomie

Mit Rap zu mehr Pep

Hayek oder Keynes - welcher der beiden Ökonomen hat recht? In den USA streiten sich Studenten und Dozenten auf dem Videoportal Youtube. Mit viel Witz.

Von Korbinian Eisenberger

SZ-Serie: Finanzfrauen

Die Unbequeme

Joan Robinson war die einflussreichste Frau in den Wirtschaftswissenschaften, einer klassischen Männerdomäne. Den Nobelpreis erhielt sie trotzdem nicht.

Von Björn Finke

Varoufakis-Video
Gastbeitrag
Debatte um Varoufakis

Es herrscht Krise und Europa redet über Mittelfinger

Srećko Horvat hat Varoufakis damals zum Vortrag auf seinem Festival eingeladen. Er sagt: Zeichen wie der Mittelfinger werden als Waffen benutzt. Was etwas bedeutet, entscheiden die Mächtigen.

Von Srećko Horvat

John Maynard Keynes
Buchkritik
Erster Weltkrieg und Versailler Vertrag

Keynes' Warnungen

Der legendäre John Maynard Keynes kritisierte 1920 in einem Buch den Versailler Vertrag. Als Ökonom wusste er: Dieses Konstrukt dient dem Frieden nicht. Aus fast jeder Zeile spricht Keynes' Zorn gegen die Heuchelei der Sieger.

Von Rudolf Walther

Gastbeitrag
Griechenland

Schuldenerlass - oder es knallt

Einige Deutsche insistieren, dass Schuld nun einmal Schuld ist und die Griechen voll zahlen müssen. Sie sollten es besser wissen. Griechenland braucht einen Schuldenerlass - oder es droht ein Knall weit über das Land hinaus.

Von Jeffrey Sachs

Gastbeitrag
Ignorante Kritik an Ökonomen

Sie sind wie Spürhunde

Ob aus Missverständnis oder Unkenntnis: All jene, die Ökonomen kritisieren, haben sie in Wahrheit nicht verstanden. Denn Volkswirte glauben nicht an den perfekten Markt. Im Gegenteil: Sie suchen ständig nach dessen Fehlern.

Von Hans-Werner Sinn

Bretton Woods Morgenthau
70 Jahre Konferenz von Bretton Woods

Als über die Zukunft des Geldes entschieden wurde

Das Abkommen von Bretton Woods ist bis heute umstritten, und steht doch für Wohlstand. Als sich die Welt vor 70 Jahren eine neue Wirtschaftsordnung gab, saß allerdings auch ein Spion mit am Tisch.

Von Nikolaus Piper, New York

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Generaldebatte im Bundestag

Merkels bequeme Wohlfühl-Koalition

Deutschland lebt vergleichsweise paradiesisch: Die Arbeitslosenquoten sind niedrig, die Sozialkassen übervoll und die Steuereinnahmen so hoch wie nie. Doch anstatt längst überfällige Strukturreformen durchzusetzen, verteilt die große Koalition Geschenke an die Wähler.

Ein Kommentar von Robert Roßmann