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Sieg gegen Hertha:"Gegen Dortmund brauchen wir alle Kräfte"

Vier Tage nach der spektakulären Versetzung ins Halbfinale der Champions League, durch das 6:1 gegen den FC Porto, ging das Team die Aufgabe gegen Berlin ungleich gemächlicher an. Viel Ballbesitz hatte Guardiolas B-Elf zwar, doch viel mehr als ein Gaudino-Schüsschen ereignete sich vor dem Tor von Herthas Ersatzkeeper Sascha Burchert bis zur Pause nicht. "Es sah ein bisschen träge aus. Ich hoffe, wir haben uns die Torchancen für Dienstag aufgehoben", sagte Manuel Neuer mit Blick auf den Pokal-Showdown gegen Borussia Dortmund. Neuer selbst wurde schon ein wenig mehr bedrängt, vor allem durch Valentin Stockers Volley.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel lebhafter. Nach Genki Haraguchis Pass lief Nico Schulz in der 54. Minute mit Geschick durch die Münchner Abwehr und dann frei auf Neuer zu. Den Abschluss allerdings wehrte der Torwart mit einem beachtlichen Reflex mit dem rechten Arm ab. "Klar ärgere ich mich. Ich weiß selbst, dass ich den machen muss", sagte Schulz später. Zuvor hatte Burchert Robert Lewandowskis Kopfball ebenfalls hübsch pariert, kurz danach rettete bei Schweinsteigers Kopfball der Pfosten. Dann enteilte Weiser vier Berlinern und passte mit Übersicht zurück auf Schweinsteiger.

Deshalb gab es doch noch ein ganz klein bisschen Meisterjubel. Niemand wirkte traurig oder verärgert wegen der ausgefallenen Party. Das sei nicht schlimm, sagte Neuer, der im passenden Moment durchaus als Freund ausschweifender Feiern bekannt ist. Aber am Samstag wusste auch er: Am Dienstag "gegen Dortmund brauchen wir alle Kräfte".

© SZ.de/hum
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