Ex-Bundestrainerin Voss-Tecklenburg:"Im Nachhinein kann man sagen: Wie dumm - Fehler"

Ex-Bundestrainerin Voss-Tecklenburg: "Ich war gar nicht in der Lage, mich auszutauschen und beraten zu lassen", sagt Martina Voss-Tecklenburg im ZDF-Interview.

"Ich war gar nicht in der Lage, mich auszutauschen und beraten zu lassen", sagt Martina Voss-Tecklenburg im ZDF-Interview.

(Foto: Christof Stache/AFP)

Zwei Wochen nach ihrem Ende als Bundestrainerin spricht Martina Voss-Tecklenburg in einem Interview über ihre gesundheitlichen Probleme - und räumt eigene Versäumnisse ein.

Von Anna Dreher

Als der Deutsche Fußball-Bund (DFB) vor gut zwei Wochen ein Schreiben verschickte, markierten jene Sätze formell den Schlusspunkt turbulenter Wochen. Mitgeteilt wurde das Ende der Zusammenarbeit mit Martina Voss-Tecklenburg, ab dem 4. November war sie offiziell nicht mehr Bundestrainerin des Frauen-Nationalteams. Der Verband sprach von einem Gespräch in vertrauensvoller Atmosphäre und von Einvernehmen darüber, dass es nach dem Debakel bei der Weltmeisterschaft im Sommer einen Neuanfang brauche. DFB-Präsident Bernd Neuendorf wurde zitiert, Martina Voss-Tecklenburg nicht.

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