Leverkusen gegen Freiburg:Fans beider Teams feiern

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Bayer Leverkusen störte auch in Freiburg früh und konsequent, war bissig in den Zweikämpfen und suchte den direkten Weg in die Spitze, wo der enorm fleißige Stefan Kießling immer wieder Lücken für die nachrückenden Kollegen riss. Unterm Strich hatten die beiden Innenverteidiger, Fallou Diagne und Pavel Krmas, den von Löw Verschmähten allerdings gut im Griff. Diagne avancierte dabei zum besten Freiburger auf dem Feld; der Franko-Senegalese hat großen Anteil daran, dass der SC immer noch die zweitwenigsten Gegentreffer hinter Bayern München aufweist.

Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel hochklassig, beide Mannschaften erweckten zu keiner Phase den Eindruck, als wären sie auch mit einer Punkteteilung zufrieden. Wer als Fan aus Gründen des Selbstschutzes zum Glühweinstand ging, verpasste deshalb mit hoher Wahrscheinlichkeit eine gute Gelegenheit: Wie die von Simon Rolfes, dessen Schuss an den Pfosten knallte (52.).

Oder auf der Gegenseite die von Max Kruse, der wenige Sekunden später Leno prüfte. Der ehemalige St. Paulianer ist längst einer der Leistungsträger beim SC, dass dem Vernehmen nach einige Ligakonkurrenten auf den spielintelligenten, ballsicheren Stürmer aufmerksam geworden sind, ist keine große Überraschung. Kruse war es auch, der in er 70. Minute den nächsten Warnschuss abgab, ehe sich erneut der Pfosten als zuverlässiger Verbündeter der Platzherren erwies; der stramme Schuss von André Schürrle (71.) wäre von Oliver Baumann nicht zu halten gewesen.

Erst in der Schlussphase nahmen beide Mannschaften etwas Tempo aus ihren Aktionen. Verständlicherweise, schließlich hatte die laufintensive Partie Kräfte gekostet. In der 83. Minute musste Oliver Baumann noch mal sein Können beweisen, als er einen Schürrle-Schuss entschärfte, dann war Leno gegen den eingewechselten Guédé zur Stelle (86.).

Nach dem Schlusspfiff feierten die SC-Fans ihr Team mit stehenden Ovationen, und auch die 700 Gästefans waren guter Dinge: Ihr Team bleibt nach dem 0:0 von Freiburg schließlich der hartnäckigste Bayern-Verfolger. Auch wenn der Rückstand am Sonntagabend bereits elf Punkte betragen kann.

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