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Klub-WM in Katar:Wer alles bei der Klub-WM mitspielt, ist noch unklar

Zwischen Anfang Februar und Ende März sind nur zwei Termine unter der Woche theoretisch vakant - die zwei von vier Champions-League-Achtelfinal-Wochen, in denen der FC Bayern nicht spielen muss. Ein Ligaspiel gegen ein Spiel der Königsklasse anzusetzen, verbietet sich üblicherweise, es kam bislang nur sehr selten vor. Rücken die Münchner ins Viertelfinale der Champions League vor, ist sogar bis Ende April alles geblockt. In jedem Fall steigt die Belastung für die FCB-Spieler noch einmal an - auch wenn sie jetzt erklären, wie sehr sie sich auf das Turnier in Katar freuen.

Dessen genaues Teilnehmerfeld ist nach wie vor unklar. Neben dem FC Bayern sind nur Auckland City (Ozeanien) und al-Duhail SC als Vertreter Katars fix. In Afrika steigt erst Ende November das Endspiel, in Nordamerika Ende Dezember die Finalrunde. In Asien wartet Persepolis Teheran (Iran) auf einen Finalgegner, in Südamerika - also dem Kontinent, dessen Vertreter üblicherweise neben dem europäischen ins Endspiel einzieht -, hängt die Copa Libertadores noch im Achtelfinale und steht der Sieger sogar erst Ende Januar fest.

Das Turnier in Katar ist die letzte Klub-WM, die mit acht Mannschaften stattfinden soll. Danach ist der Wechsel auf ein Format mit 24 Teams vorgesehen, das Fifa-Boss Infantino ausgeheckt hat. Ursprünglich war dessen Premiere für den Sommer 2021 in China vorgesehen - nun ist es auf einen unbestimmten Zeitpunkt vertagt.

© SZ vom 19.11.2020/ebc
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