Jürgen Klopp als möglicher Bayern-Trainer:Rummenigge schwärmt und hadert

Am Ende seiner rund sechsminütigen Rede gab Rummenigge die Richtung für die Party auf dem "schönsten Balkon der Welt" am Sonntag am Marienplatz vor: "Lasst es krachen, wir geben Vollgas, das hat die Mannschaft verdient!" Unter den Festgästen war neben DFB-Präsident Wolfgang Niersbach auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. Der CSU-Politiker betonte, die "Weltmarke" FC Bayern habe seinen Fans mit "Weltklassefußball viel Freude bereitet". Am Ende seines Auftritts hatte er noch einen "ganz persönlichen Wunsch": "Denken wir bitte heute Abend auch an unseren Freund Uli Hoeneß."

Für ihre Weltmeister-Profis würden die Bayern eine Pause bei den anstehenden Länderspielen befürworten. "Wir haben jetzt drei Jahre hintereinander, in denen wenig Regeneration stattfinden kann", sagte Rummenigge mit Blick auf die EM 2016, den Confed Cup 2017 und die WM 2018. "Die Burschen werden in den nächsten drei Jahren nach dieser Sommerpause sehr gefordert sein", mahnte er. Er wünsche sich auch eine Zeit zum Durchschnaufen für die vielbelasteten Akteure, weil diese nach dem WM-Triumph nur eine kurze Erholungspause gehabt hätten.

Bundestrainer Joachim Löw wird seinen Kader für die Testpartie gegen die USA am 10. Juni in Köln und drei Tage später in der EM-Qualifikation in Faro gegen Gibraltar am Dienstag nominieren. Man werde sich austauschen, sagte Abwehrchef Jérôme Boateng. "Ob ich frei habe oder noch zu der Nationalmannschaft fahre, entscheidet sich dann. Egal wie es ist: Wir freuen uns alle drauf, dass mal ein bisschen Pause ist." Trainingsstart der Münchner ist der 1. Juli, die jetzt in Länderspielen eingesetzten Nationalspieler steigen am 11. Juli ein.

"Mal schauen, wer irgendwo hin muss oder wer dann fünf Wochen Pause bekommt. Vor allem für die Nationalspieler, die die letzten Jahre sehr viel gespielt haben, wäre es schön, wenn manche eine Pause bekommen würden", sagte der aus dem Nationalteam zurückgetretene Kapitän Philipp Lahm. 14 Bayern-Profis hatten an der WM teilgenommen. Sieben Münchner, darunter auch der später zu Real Madrid gewechselte Toni Kroos, wurden Weltmeister.

© SZ.de/dpa/sid/jbe
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