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Fußball:Wilde Gerüchte um Cristiano Ronaldo

Confederations Cup - Training Portugal

Wird in den nächsten Wochen noch für einige Schlagzeilen sorgen: Cristiano Ronaldo.

(Foto: dpa)
  • Will Cristiano Ronaldo wirklich Real Madrid verlassen? Und wenn ja, wohin wechselt der derzeit weltbeste Fußballer?
  • Sogar der FC Bayern soll zu den Interessenten zählen, heißt es aus Italien, was ein eher unwahrscheinliches Szenario sein dürfte.

Wenn eins feststeht, dann dies: Real Madrids Stürmer Cristiano Ronaldo, 32, wird in den kommenden Tagen und Wochen die Schlagzeilen bestimmen, unabhängig davon, wie der Portugiese mit seiner Nationalelf beim Confed Cup abschneidet. In der ersten Partie am Sonntag spielte das Team 2:2 (1:1) gegen Mexiko, die Tore für Portugal erzielten Ricardo Quaresma (34.) und Cedric Soares (86.). Quaresmas Führungstreffer leitete Ronaldo mit einer perfekten Vorlage ein. Doch die Schlagzeilen sind andere: Vor ein paar Tagen wurde publik, dass der Angreifer seiner Wahlheimat Spanien den Rücken kehren will, aus Verärgerung darüber, dass ihm dort ein Steuer-Strafverfahren droht. Er soll 14,77 Millionen Euro hinterzogen haben.

Die Zeitung Marca versicherte, dass Real-Trainer Zinédine Zidane und Kapitän Sergio Ramos ihren Stürmer angerufen haben, um ihn zum Bleiben zu bewegen. Aus Ronaldos Umfeld verlautet, der Beschluss der bisherigen Galionsfigur Reals sei unumstößlich. Angeblich haben sich Paris St. Germain und Manchester United - wo Ronaldo bis 2009 spielte - um die Dienste des Weltfußballers beworben.

Wegen Ancelotti zum FC Bayern?

Ebenfalls am Sonntag wartete in Italien die Gazzetta dello Sport mit der Spekulation auf, der FC Bayern schalte sich in den Bieterkampf ein. Grundlage ist das fantastische Verhältnis zwischen Ronaldo und Bayern-Trainer Carlo Ancelotti. Der reale Kern der Geschichte ist überschaubar: Für Ronaldo wird eine Ablöse von erheblich mehr als 100 Millionen Euro sowie ein Grundgehalt von mehr als 20 Millionen Euro aufgerufen. Netto. Das wäre, um in der Terminologie von FCB-Präsident Uli Hoeneß zu sprechen, mehr Nuklearbombe als Granate.

Überhaupt: Wenn Ronaldo sich schon in Spanien kriminalisiert fühlt, wie soll das erst in Deutschland sein? Das Land ist für Ronaldo ein rotes Tuch, seit der Spiegel Vergewaltigungsvorwürfe in den Raum stellte und die Ermittlungen der spanischen Steuerbehörden durch Veröffentlichungen zu Ronaldos Briefkastenfirmen katalysierte.

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Der Stürmer offenbarte seine angeknackste Gemütsverfassung auch nach dem Spiel gegen Mexiko. Er war zum "man of the match" gekürt worden, doch erschien nicht zur dafür vorgesehenen Pressekonferenz. Laut Fifa-Angaben wurde Ronaldo medizinisch behandelt.