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Eishockey:Superstar Draisaitl: Halte alle Corona-Regeln ein

Eishockey
Leon Draisaitl wurde als erster deutscher Eishockey-Spieler zum wertvollsten Spieler in der amerikanischen Profiliga NHL gewählt. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa (Foto: dpa)

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Edmonton (dpa) - Eishockey-Superstar Leon Draisaitl will zum Schutz seiner Familie ohne Wenn und Aber alle Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus befolgen.

Er halte sich an alles, was vorgegeben werde in Sachen Corona und versuche, so sicher wie möglich zu leben, sagte der zum wertvollsten Spieler der nordamerikanischen Profi-Liga NHL gewählte Kölner im Interview der "Bild"-Zeitung. "Am meisten Angst habe ich davor, dass meiner Familie etwas zustoßen könnte. Man sollte das Virus keinesfalls unterschätzen", betonte der 24-Jährige.

Draisaitl war in der stärksten Eishockey-Liga der Welt als MVP mit der Hart-Memorial-Trophy ausgezeichnet worden. Der Center vom kanadischen Club Edmonton Oilers ist erst der zweite Profi-Sportler aus Deutschland nach dem ehemaligen Basketballer Dirk Nowitzki, dem in einer der großen US-Sport-Ligen diese Ehre zuteil wurde. Nowitzki war in der Saison 2006/2007 in der NBA als "Most Valuable Player" ausgezeichnet worden.

"Ich bin natürlich stolz darauf, dass man mich mit einem so tollen Sportler und Menschen wie Dirk Nowitzki in Verbindung bringt. Das ist etwas Besonderes für mich", sagte Draisaitl. Der 42-jährige Nowitzki hatte im vorigen Jahr seine Karriere beendet. Für ihn sei der ehemalige Spieler der Dallas Mavericks bei der Aufzählung der größten deutschen Sportler "auf alle Fälle mit vorne dabei".

In seiner Wahlheimat Edmonton ist Draisaitl so bekannt, dass er auch auf der Straße erkannt wird. "Die Fans lieben Eishockey und kennen alle Spieler der Oilers. Dort werde ich auf der Straße erkannt. Mehr als in Deutschland", sagte der Nationalspieler. Er bedauere es, dass Eishockey in Deutschland nicht den Stellenwert habe, den es verdiene. "Vielleicht kann ich dazu beitragen, Eishockey mehr in das Bewusstsein der Menschen hier in Deutschland zu bekommen", sagte er.

© dpa-infocom, dpa:200924-99-689197/2

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