DFB-Pokal:Union siegt im Derby gegen Hertha, Freiburg überrennt Hoffenheim

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DFB-Pokal: Hatten mehrere Gründe zu Jubeln: die Spieler von Union Berlin.

Hatten mehrere Gründe zu Jubeln: die Spieler von Union Berlin.

(Foto: Andreas Gora/Imago)

Union Berlin schmeißt den Stadtnachbarn auch dank eines Kunsttors heraus und steht im Viertelfinale. Freiburg gewinnt 4:1 bei der TSG Hoffenheim.

Der 1. FC Union hat die neuen Machtverhältnisse im Berliner Fußball eindrucksvoll manifestiert. Durch ein 3:2 (1:0) bei Hertha BSC zogen die Eisernen nach zwei Jahren wieder ins Viertelfinale des DFB-Pokals ein und demütigten ihren sportlich abgehängten Lokalrivalen nun auch in dessen Olympiastadion. Zwei Monate nach dem souveränen 2:0 im Bundesliga-Duell war das Team von Erfolgscoach Urs Fischer im Hauptstadt-Derby am Mittwochabend spielerisch und taktisch wieder überlegen. Die Hertha stemmte sich gegen die Niederlage, zeigte aber erschreckende Defensivschwächen.

Andreas Voglsammer (11. Minute) mit einem artistischen Seitfallzieher, Niklas Stark per Eigentor (50.) und Robin Knoche (55.) trafen für den Pokal-Finalisten von 2001, der sich nach dem ersten Auswärts-Derbysieg seit elf Jahren sogar gute Chancen auf eine Rückkehr ins Olympiastadion beim Endspiel am 21. Mai ausrechnen kann. Für die Hertha traf Suat Serdar doppelt (54., 90.+4). Trainer Tayfun Korkut muss die zähe Aufbauarbeit einer verunsicherten Mannschaft fortsetzen - am Sonntag im Heimspiel der Fußball-Bundesliga gegen den FC Bayern München.

Freiburg brilliert in Sinsheim

Kunstschütze Vincenzo Grifo hat die TSG 1899 Hoffenheim aus dem DFB-Pokal geschossen und lässt den SC Freiburg vom ersten nationalen Titelgewinn träumen. Der 28 Jahre alte Italiener erzielte am Mittwochabend beim 4:1 (2:0) im Achtelfinale zwei Tore (10. Minute/36./Handelfmeter) und entschied damit frühzeitig das Baden-Württemberg-Duell zugunsten der Breisgauer. Vor nur 500 erlaubten Zuschauern machte der TSG ein Eigentor von Rückkehrer Nico Schlotterbeck (53.) nur kurzzeitig Hoffnung. Kevin Schade (55.) und Ermedin Demirovic (67.) trafen zum Endstand. Ein später zweiter Treffer der Hoffenheimer durch Ihlas Bebou wurde wegen Abseits aberkannt.

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