Ilkay Gündogan: Musste nach seiner exzellenten Leistung in Paris erkennen, dass das Duo Schweinsteiger/Khedira weiterhin seinen Platz besetzt. Kam in den letzten Minuten rein und stritt sich sogleich mit Schweinsteiger um die Rolle des Ballmagneten. Wird den Münchner am Dienstag in Nürnberg ersetzen.

Andre Schürrle: Musste überraschend erkennen, dass Julian Draxler und Lukas Podolski vor ihm stehen in der Gunst des Bundestrainers. Hat Joachim Löw ein Problem mit Leverkusen? Schürrle jedenfalls wollte die letzten Minuten nutzen, um sich in das Spielchen mit der "falschen Sieben" und der "falschen Neun" und dem falschen Podolski einzubringen und wuselte überall in der Offensive herum. Aber die Zeit war zu kurz.

Mario Gomez: Einziger "echter Neuner" im deutschen Team. Plädierte für den Erhalt seiner Spezies, saß aber wie ein Relikt aus alter Zeit neben dem Platz. Der Stürmer von Bayern München hatte beim Abschlusstraining am Donnerstag eine leichte Zerrung im rechten Oberschenkel erlitten und musste kurzfristig passen. Zeigte immerhin, dass er es versteht, sich Mitternachts hip zu kleiden: Trug eine schöne, graue, übergroße Mütze.

Bild: Bongarts/Getty Images 22. März 2013, 21:142013-03-22 21:14:13 © Süddeutsche.de/ebc