Dietmar Hopp und Clemens Tönnies im Interview "Ich betrinke mich nicht, wenn wir verlieren, aber ich bin sauer"

Sieht aus wie im Joshua Tree National Park in Kalifornien, ist aber in Baden-Württemberg: Dietmar Hopp (links) und Clemens Tönnies auf der Anlage von Hopps Golfclub in St. Leon-Rot.

(Foto: Andy Kania)

Zerstört das große Geld die Seele des Fußballs? Wie sehr nervt RB Leipzig? Und wie ist das Wochenende nach einer Niederlage? Ein Gespräch mit zwei der reichsten deutschen Fußballfans: dem Schalker Clemens Tönnies und Dietmar Hopp aus Hoffenheim.

Interview: Tobias Haberl und Phillipp Selldorf, SZ-Magazin

SZ-Magazin: Sie beide sind befreundet, seitdem Sie sich 2009 bei einem Charity-Golfturnier kennengelernt haben. Gibt es so etwas wie einen Zirkel wohlhabender Fußballfans, eine Art Netz von Investoren, Mäzenen und Eigentümern, von dem die normalen Fans gar nichts mitbekommen?

Dietmar Hopp: Wenn es so ein Netzwerk gibt, bin ich nicht dabei.

Clemens Tönnies: Es gibt keinen offiziellen Kreis, aber ich kenne ein paar der Leute, auf die Sie anspielen, zum Beispiel Martin Kind von Hannover 96.

Gehen diese Bekanntschaften über ...