Contra Urlaub im Wohnmobil Camper-Fans, ihr belügt euch selbst

Das Paradoxe am Luxuscamper ist, dass er gerne über die Reduzierung auf das Wesentliche redet, seinen Bus aber mit allen erdenklichen Extras ausstattet. Illustration: Alper Özer

(Foto: Alper Özer)

Urlaub im Wohnmobil gilt als hip. Voll retro im T3 oder mit drei Mountainbikes im riesigen Luxuscamper. Unser Autor ist sich sicher: Das ist nur was für Masochisten und Spießer.

Kommentar von Dominik Prantl

Neulich haben mir Bekannte erzählt, dass sie mit ihren beiden Kindern zum Campen nach Kroatien fahren. Kroatien war mal so etwas wie die Côte d'Azur für Arme, aber womöglich hat sich das mittlerweile auch geändert und die Côte d'Azur ist das Kroatien des kleinen Mannes. Jedenfalls meinten die beiden, dass sie pro Nacht 100 Euro für ihren Platz zahlen. Ich fragte ganz vorsichtig, ob wenigstens Champagnerfrühstück und Spabehandlungen in dem Preis inbegriffen seien. Das fanden die beiden nur so halb ...

Dieser Autor ist anderer Meinung - lesen Sie mit SZ Plus auch das "Pro" zum Camper:
Caravan, Camper und mobiles Reisen Ich bin so frei

Pro Urlaub im Camper

Ich bin so frei

Kein Planen, keine überteuerten Flüge und immer ein Plätzchen mit Aussicht: Der Campingbus lässt uns schnell merken, wie wenig es zum Glück braucht. Über eine durch nichts zu übertreffende Art des Reisens.   Von Hans Gasser