Contra Urlaub im WohnmobilCamper-Fans, ihr belügt euch selbst

Lesezeit: 4 Min.

Das Paradoxe am Luxuscamper ist, dass er gerne über die Reduzierung auf das Wesentliche redet, seinen Bus aber mit allen erdenklichen Extras ausstattet.  Illustration: Alper Özer
Das Paradoxe am Luxuscamper ist, dass er gerne über die Reduzierung auf das Wesentliche redet, seinen Bus aber mit allen erdenklichen Extras ausstattet. Illustration: Alper Özer (Foto: Alper Özer)

Urlaub im Wohnmobil gilt als hip. Voll retro im T3 oder mit drei Mountainbikes im riesigen Luxuscamper. Unser Autor ist sich sicher: Das ist nur was für Masochisten und Spießer.

Kommentar von Dominik Prantl

Neulich haben mir Bekannte erzählt, dass sie mit ihren beiden Kindern zum Campen nach Kroatien fahren. Kroatien war mal so etwas wie die Côte d'Azur für Arme, aber womöglich hat sich das mittlerweile auch geändert und die Côte d'Azur ist das Kroatien des kleinen Mannes. Jedenfalls meinten die beiden, dass sie pro Nacht 100 Euro für ihren Platz zahlen. Ich fragte ganz vorsichtig, ob wenigstens Champagnerfrühstück und Spabehandlungen in dem Preis inbegriffen seien. Das fanden die beiden nur so halb lustig.

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SZ PlusVon Hans Gasser

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