Extremismus:"Hass ist keine Meinung"

Lesezeit: 3 min

Felix Klein

Der Jurist und Diplomat Felix Klein, 52, bekleidet seit 2018 das damals geschaffene Amt des Beauftragten der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus.

(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Antisemitismusbeauftragter Felix Klein über den Hang der Deutschen zu Verschwörungstheorien und die Frage, ob die Corona-Krise alte judenfeindliche Vorstellungen verstärkt.

Interview von Jan Bielicki

Im Internet erreichen Videos, die Bill Gates, die Kanzlerin oder Israel für die Corona-Krise verantwortlich machen, ein Millionenpublikum. Tausende gehen zu Demonstrationen, bei denen Maßnahmen zur Eindämmung der Seuche mit der Judenverfolgung der Nationalsozialisten verglichen werden. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für den Kampf gegen Antisemitismus, sieht das mit Sorge.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Frauen
»Ich finde die Klischees über Feministinnen zum Kotzen«
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
fremdgehen
Untreue
"Betrogene leiden unter ähnlichen Symptomen wie Traumatisierte"
Arbeitskultur
Du bist nicht dein Job
SZ-Magazin
Patti Smith im Interview
"Ich gehe mit den Verstorbenen, die ich liebe, durchs Leben"
Zur SZ-Startseite