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Trump und die Folgen:Um die Seele der Republikaner tobt ein brutaler Kampf

USA: Donald Trump in Des Moines

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump

(Foto: CARLOS BARRIA/REUTERS)

An den Rand drängen? Umschmeicheln? Gar huldigen? Die Republikaner ringen mit der Frage, wie sie mit dem Ex-Präsidenten umgehen sollen. Und Trump? Nennt den wichtigsten Republikaner in Washington "Hurensohn".

Von Christian Zaschke, Washington

Es mangelt in den beiden großen politischen Parteien der USA nicht an Wendehälsen, aber dem republikanischen Senator Lindsey Graham machte in dieser Hinsicht bisher niemand ernsthaft Konkurrenz. Noch 2016 nannte er Donald Trump unter anderem einen Rassisten und Heuchler, um ihn anschließend nach dessen Sieg bei der Präsidentschaftswahl in einer unterwürfigen Weise zu umgarnen, die selbst manche seiner Parteifreunde als schamlos empfanden. In dieser Woche hat nun Nikki Haley mal wieder die politische Bühne betreten, und es wirkt, als habe sie sich zum Ziel gesetzt, Graham den Titel des größten Opportunisten in Washington streitig zu machen.

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