Wahl in Ungarn:"Wir haben noch nie so gut ausgesehen"

Lesezeit: 4 min

Wahl in Ungarn: Viktor Orbán freut sich am Sonntagabend vor Anhängern in Budapest über die ersten Auszählungen.

Viktor Orbán freut sich am Sonntagabend vor Anhängern in Budapest über die ersten Auszählungen.

(Foto: Janos Kummer/Getty)

Dass Viktor Orbán die ungarischen Wahlen so deutlich gewinnen würde, war nicht vorhergesehen worden. Der Herausforderer kann nicht mal den eigenen Wahlkreis holen. Woran liegt das? Eine Analyse.

Von Cathrin Kahlweit, Wien

Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei haben in Ungarn - entgegen allen Umfragen, die ein knappes Ergebnis vorausgesagt hatten - erneut einen fulminanten Wahlsieg eingefahren. Orbán war zum dritten Mal in Folge zur Wiederwahl angetreten und konnte erneut die große Mehrheit der Sitze erlangen. Er sicherte sich bei einer Wahlbeteiligung von knapp 70 Prozent etwa 53 Prozent der Stimmen und damit 135 der 199 Sitze im Parlament; die Opposition kommt demnach nur auf 56 Sitze. Auch eine neue, rechtsextreme Partei hat es über die Fünfprozenthürde geschafft.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Rüdiger Lange vom Deutschen Herzzentrum in München, 2015
Gesundheit
»Man sollte früh auf hohen Blutdruck achten«
Antisemitismus-Debatte
Wie links ist Eva Menasse?
Psychologie
"Vergiftete Komplimente sind nicht immer leicht erkennbar"
SZ-Magazin
Musik
»Ich habe nichts verpasst«
cusset
Literatur
"Liebe beruht meistens auf etwas anderem als Leidenschaft"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB