Genf:"Im Menschenrechtsrat herrscht moralische Korruption"

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Genf: Quatschbude oder segensreiche Einrichtung? Sitzungssaal des UN-Menschenrechtsrats in Genf.

Quatschbude oder segensreiche Einrichtung? Sitzungssaal des UN-Menschenrechtsrats in Genf.

(Foto: Fabrice Coffrini/AFP)

2006 nahm der UN-Menschenrechtsrat seine Arbeit auf. Große Hoffnungen waren mit ihm verbunden, doch die Kritik reißt nicht ab. Wie lauten die Vorwürfe - und was kann das Gremium erreichen? Ein Besuch zur 50. Sitzung.

Von Isabel Pfaff, Genf

Entsteht hier gerade ein neues Menschenrecht? Ein schwüler Junitag in Genf, Völkerbundpalast, Gebäude E, Saal XX. Ein Mann mit zerzaustem grauen Haar sitzt vor ein paar Hundert Diplomaten und sagt: "Ich will alles in meiner Macht Stehende tun, damit vom Klimawandel betroffene Menschen gehört und vor Misshandlung geschützt werden." Der Mann heißt Ian Fry und ist seit ein paar Monaten Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen (UN). Fry soll sich um den Schutz von Menschenrechten im Kontext des Klimawandels kümmern, den Auftrag hat ihm der UN-Menschenrechtsrat erteilt. An diesem Nachmittag erstattet Fry den Mitgliedern des Rats zum ersten Mal Bericht.

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