SZ am Abend:Nachrichten vom 3. April 2024

SZ am Abend: Die 32 Mitgliedstaaten der Nato sollen nach dem Willen von Generalsekretär Jens Stoltenberg 100 Milliarden Euro für Waffen für die Ukraine bereitstellen.

Die 32 Mitgliedstaaten der Nato sollen nach dem Willen von Generalsekretär Jens Stoltenberg 100 Milliarden Euro für Waffen für die Ukraine bereitstellen.

(Foto: Virginia Mayo/dpa)

Was heute wichtig war.

Von Katja Guttmann

Alles zum Krieg in der Ukraine

Nato erwägt 100-Milliarden-Euro-Paket für die Ukraine. Das Militärbündnis soll laut Generalsekretär Stoltenberg künftig eine bedeutendere Rolle bei der Unterstützung Kiews spielen. Auch um die Waffenhilfen gegen eine Rückkehr des Ex-Präsidenten Trump ins Weiße Haus abzusichern, der möglicherweise aus der Nato austreten will. Zum Artikel

Hunderttausende Rekruten für den Krieg gegen Russland Der ukrainische Präsident Selenskij hat verschiedene Gesetze unterschrieben, um mehr Männer für den Kriegsdienst einzuziehen. Eines davon sieht zum Beispiel vor, das Einzugsalter von 27 auf 25 Jahre zu senken. Die Armee hält den Schritt für längst überfällig, Verfassungsexperten kritisieren ihn. Zum Artikel

Was heute wichtig war

Stärkstes Erdbeben in Taiwan seit 25 Jahren - zahlreiche Menschen in Tunneln verschüttet. Die ganz große Katastrophe wird wohl verhindert, aber mindestens neun Menschen kommen ums Leben und mehr als 900 sind verletzt. Zahlreiche Gebäude in der ostasiatischen Inselrepublik sind beschädigt. Zwei deutsche Staatsbürger können gerettet werden. Immer noch sind zahlreiche Menschen in Tunneln oder Gebäuden eingeschlossen. Zum Artikel (SZ Plus)

Fall Bystron zeigt möglicherweise enge AfD-Verbindung zu Moskau. Petr Bystron ist außenpolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und gilt als außerordentlich russlandfreundlich. Jetzt hat der tschechische Geheimdienstchef der Regierung in Prag eine Tonaufnahme präsentiert, die ihn schwer belastet: Bystron soll Geld aus Russland kassiert haben. Die Parteispitze fordert eine Erklärung. Zum Artikel (SZ Plus)

Stoiber äußert sich nicht zu angeblichen Putschplänen gegen Merkel. Der im Dezember verstorbene langjährige CDU-Spitzenpolitiker Schäuble enthüllt in seinen Memoiren, der frühere bayerische Ministerpräsident Stoiber habe ihn 2015 wegen der Flüchtlingskrise dazu gedrängt, Merkel zu stürzen. Schäuble selbst sollte an ihrer Stelle das Kanzleramt übernehmen, was er aber kategorisch ablehnte. Stoiber will sich dazu nicht äußern. Zum Artikel (SZ Plus)

Sandoz-Chef: "Ohne uns wäre das deutsche Gesundheitssystem längst bankrott"Bei Medikamenten kam es in den vergangenen Monaten immer mal wieder zu Lieferengpässen, sogar bei Antibiotika. Die Gefahr ist bisher nicht gebannt, sagt Richard Saynor, Vorstandschef von Sandoz, dem Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel, im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Zum Interview (SZ Plus)

Polen streitet wieder über Verhütung und Schwangerschaftsabbruch. Präsident Duda blockiert ein Gesetz, das Minderjährigen rezeptfrei zur "Pille danach" verhelfen würde. Und die angestrebte Liberalisierung des Abtreibungsrechts stellt die neue Regierung auf eine harte Probe. Zum Artikel

Was sonst noch wichtig war

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