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Tesla-Gigafactory:Oder schweige für immer

Monokulturen, Kiefernplantagen: Der sogenannte Tesla-Wald ist schon zu einem Drittel abgeholzt. Und nein, nicht alle sind der Meinung, dass es sich hier um einen schützenswerten Wald gehandelt hat.

(Foto: Hans Christian Plambeck/laif)

Bis Donnerstag kann noch jeder Einspruch erheben gegen die Tesla-Fabrik in Grünheide. Da könnte einiges zusammenkommen. Vom Versuch, es allen recht zu machen - und davon, überall anzuecken.

Von Renate Meinhof

Arne Christiani, Bürgermeister von Grünheide, kam 1959 zur Welt. Die Deutsche Demokratische Republik, in die er hineingeboren wurde, feierte ihren zehnten Geburtstag. In der Diktatur entscheidet nicht der Einzelne, schon gar nicht, ob ein Wald gerodet wird. Nicht dass der Bürgermeister sich in diktatorische Verhältnisse zurückwünscht, aber das Buhei um die Kiefern des "Tesla-Waldes", wie das Gelände am südöstlichen Rand von Berlin inzwischen genannt wird - beim besten Willen: Er versteht es nicht.

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