Sudan: "Wir müssen immer weiter kämpfen, immer weiter"

Lesezeit: 6 min

Sudan: Auch körperbehinderte Menschen demonstrierten am Donnerstag wieder in der sudanesischen Hauptstadt Khartum.

Auch körperbehinderte Menschen demonstrierten am Donnerstag wieder in der sudanesischen Hauptstadt Khartum.

(Foto: AFP)

Das Militär im Sudan hat noch nie einen Krieg gegen einen Nachbarn geführt, aber bereits 17 Mal geputscht. Zehntausende Menschen riskieren ihr Leben, um das Militär friedlich zu entmachten. Über eine Revolution, die noch lange nicht zu Ende ist.

Von Bernd Dörries, Khartum

Natürlich ist sie wieder auf die Straße gegangen, als das Militär putschte. So wie Islam Yousef immer auf die Straße gegangen ist in den vergangenen Jahren, um gegen die Militärherrschaft zu kämpfen, und für mehr Demokratie. Als die Offiziere im September wieder putschten, kam sie gerade aus dem Büro. Beim zweiten Mal, am 25. Oktober, war sie auf Weg zu ihrer letzten Prüfung an der Universität, und kurz darauf unter den Demonstranten, schloss sich den Hunderttausenden an, die im Sudan gegen die Offiziere demonstrierten. Und von denen mindestens 44 den Kampf um ein neues Land mit dem Tod bezahlten.

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