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Seite Drei zum Wikileaks-Gründer:Der merkwürdige Herr Assange

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Hier passiert nichts unbeobachtet: Die Briten observieren die Botschaft. Die Ecudorianer Julian Assange. Der observiert seine Besucher mit einem Sender in seiner Kapuze.

(Foto: AP, dpa; Collage: SZ)

Aus seinem Botschafts-Asyl empfängt, erklärt und agitiert der Wikileaks-Gründer. Eine millionenteure Geheimdienst-Operation soll Julian Assange schützen und dabei überwachen - denn kaum jemand traut ihm.

Von Bastian Obermayer und Nicolas Richter

Der Gast benimmt sich seltsam. Das sind seine Beobachter zwar gewöhnt, er lebt ja schon seit einigen Jahren hier, aber dieses Verhalten finden die Agenten dann doch sehr speziell: Der Mann versteckt diverse elektronische Kleingeräte an seinem Körper; zwei davon klebt er an seine Oberschenkel, unter die Hose, ein weiteres steckt er in die Kapuze seines Pullovers. Danach empfängt er zwei Besucher zum Gespräch. Als der Besuch gegangen ist, zieht der Gast das Gerät, das in der Kapuze versteckt war, heraus, und zeigt es einem Wachmann und zweien seiner Anwälte.

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