Prantls Blick:Warum das Trauern so wichtig ist

Lesezeit: 6 min

Trauer

Die Kultur der Trauer und Erinnerung weicht nicht selten Unsicherheit und Verdrängung im Umgang mit dem Tod.

(Foto: Annette Riedl/dpa)

Trauern ist der Widerstand gegen das Verschwinden. Es verschwindet auch die Erinnerung an den Krieg. Das politische Spiel mit Atomwaffen bedroht den Frieden.

Von Heribert Prantl

Ein letzter Gruß: Es liegt ein Erdhaufen da, darin steckt eine Schaufel an einem langen Stiel. Die Menschen nehmen Abschied, sie treten ans offene Grab, sie nehmen eine Schaufel voll Erde. Dann macht es bum: Die Erde fällt auf den Sarg. Es ist ein dumpfes, ein polterndes Geräusch, irgendwo auf einem Friedhof in Deutschland. Ein Trauergast nach dem anderen tritt ans Grab: Bum. Bum. Bum. Es ist wie ein Salut.

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