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SZ-Podcast "Auf den Punkt":Der rechte Terror in Hanau

Bei einem Terroranschlag sterben in Hanau elf Menschen, darunter der mutmaßliche Täter. Schockiert, aber nicht überrascht, zeigt sich die muslimische Gemeinde.

Ein Mann eröffnet am späten Mittwochabend in der hessischen Kleinstadt Hanau das Feuer. Die Tatorte sind zwei Shisha-Bars und ein Kiosk. Er ermordet dabei neun Menschen. Viele von ihnen, heißt es aus Sicherheitskreisen, hatten einen Migrationshintergrund.

Der mutmaßliche Täter soll ein 43-jähriger Deutscher mit Waffenschein gewesen sein. Er wurde zusammen mit seiner Mutter tot in ihrem Reihenendhaus aufgefunden. Laut Generalbundesanwalt hatte er eine "zutiefst rassistische Gesinnung".

Nach derzeitigem Wissensstand wies er keine Verbindung zu rechten Terrornetzwerken auf, sondern handelte als Einzeltäter. In der rechten Szene, beschreibt der Investigativjournalist Georg Mascolo, herrsche schon lange kein Grundrauschen mehr, sondern ein Sturm. Währenddessen trauert die muslimische Gemeinde um die Opfer. Sie erwarten von der Politik mehr als nur warme Worte, sagt SZ-Außenpolitikredakteurin Dunja Ramadan.

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