Sommer-Pressekonferenz:38 Fragen an Olaf Scholz

Lesezeit: 5 min

Sommer-Pressekonferenz: "Wir haben ernste Zeiten": Bundeskanzler Olaf Scholz hat am Donnerstag in der Bundespressekonferenz in Berlin vor einem für die Bundesbürger anstrengenden Winter gewarnt.

"Wir haben ernste Zeiten": Bundeskanzler Olaf Scholz hat am Donnerstag in der Bundespressekonferenz in Berlin vor einem für die Bundesbürger anstrengenden Winter gewarnt.

(Foto: Lisi Niesner/REUTERS)

Olaf Scholz muss viel erklären: Wie die Bundesregierung die Gasspeicher voll bekommt, warum er partout nichts weiß über windige Steuerdeals in Hamburg, und überhaupt, dass er gelassen bleibt selbst in diesen Zeiten.

Von Daniel Brössler, Berlin

Ganz am Schluss, nach 106 Minuten und Antworten auf die Fragen von 37 Journalistinnen und Journalisten, könnte es noch mal schiefgehen. Ob Olaf Scholz, will die 38. und letzte Fragestellerin wissen, angesichts der dramatischen Lage manchmal Angela Merkel vermisse. Was soll er da jetzt sagen? Nein, wäre eher keine gute Antwort. Ja, noch weniger. "Also", sagt Scholz nach kurzem Innehalten, "ich telefoniere gerne mit ihr, aber ich bin jetzt auch gerne Bundeskanzler." Danach kann er sich zufrieden erheben. Zum einen, weil etliche Lacher die Antwort als ausreichend schlagfertig ausweisen. Vor allem aber, weil es gerade nach dieser Pressekonferenz vermutlich gar nicht schlecht ist, das noch einmal klargestellt zu haben: dass er gerne Bundeskanzler ist.

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