Flutkatastrophe:NRW-Regierung entschied sich trotz Empfehlungen gegen Krisenstab

Lesezeit: 3 min

Flutkatastrophe: Der damalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hält Anfang August vor einem Müllberg im Hochwassergebiet eine Rede.

Der damalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet hält Anfang August vor einem Müllberg im Hochwassergebiet eine Rede.

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Interne Dokumente der Landesregierung belegen, dass hohe Beamte Armin Laschet und seinen Vertrauten zu einem Krisenstab rieten, um die Fluthilfe zu koordinieren. Doch Düsseldorf entschied sich anders.

Von Christian Wernicke, Düsseldorf

Es ist Tag zwei nach dem großen Unglück. Am Freitag, dem 16. Juli, kurz vor 13 Uhr, steht Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet erschöpft hinter dem Rednerpult der Düsseldorfer Staatskanzlei. Falten durchfurchen sein Gesicht, er blickt ins Leere, ehe er sagt: "Ein Jahrhundert-Unwetter hat unser Land getroffen." Laschet stockt während der nächsten halben Stunde wiederholt der Atem, da er eine erste Bilanz der Naturgewalt zieht. Auch nach diesem Satz: "Unser Land erlebt eine Flutkatastrophe von historischem Ausmaß."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Frauen und Alkoholismus
Jung, weiblich, Alkoholikerin
Young woman sitting by a beach at sunset in winter; alles liebe
Liebeskummer
"Wir können unseren Herzschmerz abschwächen"
Reden wir über Geld
"Wem zum Teufel soll ich jemals dieses Zeug verkaufen?"
Radfahren und Gesundheit
"Es gibt tatsächlich eine sportliche Prägungsphase"
Arbeitslosigkeit
"Ohne Sanktionen tanzen uns Hartz-Empfänger auf dem Kopf herum"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB