SZ Espresso Nachrichten kompakt - die Übersicht für Eilige

Ein Asylbewerber aus Somalia, der zuvor als Schweißer ausgebildet wurde, arbeitet in einer Firma an einem Stahlsegment.

(Foto: dpa)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Von Christian Simon

Der Tag kompakt

Große Koalition einigt sich auf Zuwanderungsgesetz. Die Bundesregierung hat sich auf einen Entwurf für ein Fachkräftezuwanderungsgesetz geeinigt. Umstritten war bis zuletzt unter anderem, wie viel Zeit Fachkräfte erhalten sollen, um fehlende Qualifikationen nachzuholen. Am Mittwoch soll das Gesetz im Kabinett verabschiedet werden. Zum Text

Merz kann sich Ministeramt vorstellen. Der unterlegene Kandidat im Kampf um den CDU-Vorsitz will "mit ganzer Kraft in die Politik gehen" und würde dafür auch seine bisherigen beruflichen Tätigkeiten aufgeben. Gerüchte, er sei auf dem Parteitag benachteiligt worden, weist er zurück: Der Wettbewerb um den CDU-Vorsitz sei "fair" gewesen. Zur Meldung

"Migrantenschreck"-Betreiber muss ins Gefängnis. Der 35-jährige Mario R. habe 167 Schusswaffen, mit denen Hartgummigeschosse abgefeuert werden können, illegal von Ungarn nach Deutschland verkauft, begründete das Landgericht Berlin sein Urteil. R. habe die Waffen zudem perfide beworben. Zum Artikel

Drei Jahre Haft für Raser nach Tod eines Fußgängers. Im Juni 2017 kam in Mönchengladbach ein Fußgänger durch ein illegales Autorennen ums Leben. Das Landgericht hat den Unfallfahrer zu drei Jahren Haft verurteilt, der andere Fahrer muss eine Geldstrafe von 3000 Euro zahlen. Von Thomas Hummel

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

"Alle Juristen dieser Republik sind in Alarmbereitschaft." Nach einem Jahr ÖVP/FPÖ-Regierung ist Österreich in Richtung Vergangenheit unterwegs, sagt der Historiker Oliver Rathkolb. Und erklärt, warum deren Wähler trotzdem zufrieden sind. Interview von Leila Al-Serori

Auch im Mittelmeer gilt das Recht. Die Europäische Menschenrechtskonvention ist keine Frage der Moral - die Konvention ist bindend. Gastbeitrag von Roya Sangi

Wilderer muss in Haft regelmäßig "Bambi" schauen. Ein 29-jähriger Wilderer aus den USA hat eine ungewöhnliche Strafe erhalten. Er muss nicht nur ein Jahr ins Gefängnis, sondern dort monatlich zusätzlich den Disney-Klassiker "Bambi" ansehen. Zum Text

SZ-Leser diskutieren​

Hat der Rechtsruck dem Ansehen Österreichs geschadet? Definitiv, findet Jo. "Wie sollte es auch anders sein? Wenn solche Leute eine an der Regierung beteiligte Partei anführen, ist das selbstverständlich ein Schaden für das Ansehen des Landes", sagt er in Bezug auf FPÖ-Chef Straches Zeit in der Neonazi-Szene. Holyowly hingegen findet, die Koalition aus FPÖ und ÖVP hat Österreich nicht geschadet: "Leben kann man in Österreich besser als in Deutschland." Diskutieren Sie mit uns.