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SZ Espresso:Der Tag kompakt - die Übersicht für Eilige

An aerial view of a tract of Amazon jungle burning as it is being cleared by loggers and farmers near the city of Novo Progresso

Der brennende Regenwald aus der Luft.

(Foto: REUTERS)

Was heute wichtig war - und was Sie auf SZ.de am meisten interessiert hat.

Der Tag kompakt

Merkel: Regenwald-Brände gehören auf G-7-Tagesordnung. Die Bundeskanzlerin stützt die Forderung von Frankreichs Präsident Macron. Brasiliens Präsident Bolsonaro verbittet sich diese Einmischung. Zur Nachricht. Macron handele im Interesse der ganzen Welt, kommentiert Stefan Ulrich. Benedikt Peters hingegen meint, dass Macron mit seinem Eingreifen Brasiliens Präsident Munition liefere. Das Feuer im Amazonasgebiet in Bildern.

EXKLUSIV: Scheuer ließ offenbar Kosten für Pkw-Maut schönrechnen. Vertrauliche Dokumente, die Süddeutscher Zeitung und WDR vorliegen, zeigen, dass die Kosten in kurzer Zeit um ein Drittel reduziert wurden. Nun wirft die Opposition Scheuer vor, er habe das Parlament "belogen": "Am Ende wäre die Pkw-Maut noch massiv teurer als die bisher bekannten Kosten von zwei Milliarden Euro geworden", sagt Grünen-Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler. Von Markus Balser und Martin Kaul

SZ Plus: Die Drei von der Baustelle. Das Verkehrsministerium könnte so viel bewegen. Doch es steht vor allem für Stillstand. Was sind die Gründe? Und was haben die Minister von der CSU damit zu tun? Von Markus Balser und Michael Bauchmüller

EXKLUSIV: Deutsche Bank prüft weitere Sparmaßnahmen bei der Postbank in Bonn. Der neue Privatkundenchef der Deutschen Bank soll Kosten senken. Zuerst dürfte er sich die Postbank-Tochter in Bonn vorknöpfen. Das könnte weiteren Stellenabbau bedeuten. Von Meike Schreiber, Frankfurt

EXKLUSIV: SPD streitet über Spitzenverdiener. Eine Illustration der SPD-Bundestagsfraktion zum Soli-Abbau mit Ausnahme für Spitzenverdiener sorgt für Streit unter Sozialdemokraten. Das Bild zeigt einen Anzugträger im Liegestuhl mit Getränk zur Hand. Gegen diese Darstellung wehrt sich Harald Christ, Mittelstandsbeauftragter der Partei, selbst Unternehmer und Multimillionär. Von Mike Szymanski

Staat verfolgt Online-Hetzer. Die deutsche Justiz steht seit langem in der Kritik, zu wenig gegen strafbare Hetze zu tun und die Durchsetzung des Rechts Facebook und Co. zu überlassen. Inzwischen arbeiten mehrere Bundesländer daran, Hass-Poster mit Hilfe von Sonderermittlern und Meldeprojekten stärker zu verfolgen. Von Max Hoppenstedt

Einsatzkräfte in Polen finden toten Forscher. Das Höhlensystem Wielka Śnieżna gilt als das längste und tiefste des Landes. Seit mehr als einer Woche waren zwei Männer dort eingeschlossen. Ob der zweite vermisste Forscher noch lebt, ist ungewiss. Zur Nachricht

3 aus 24 - Meistempfohlen heute

Babys im Parlament. "Manchmal kann ich ein wenig nützlich sein": Der neuseeländische Parlamentspräsident kümmert sich während einer Debatte um das Neugeborene eines Kollegen. In Deutschland wäre das schwer vorstellbar. Zur Nachricht

Die 15-jährige Johanna hat mit dem polternden AfD-Spitzenkandidaten Andreas Kalbitz debattiert - und gewonnen. "Ich hatte das Gefühl: Wenn ich jetzt nichts sage, dann ist das wie Wegschauen." Interview von Christina Waechter auf jetzt.de

Premier von Island hat keine Zeit für US-Vize Pence. Katrín Jakobsdóttir reist just dann nach Schweden zu einem Gewerkschaftskongress, wenn der US-Vizepräsident Mike Pence nach Reykjavik kommt. Als Brüskierung des Gastes sei das aber nicht gedacht. Zur Nachricht

SZ-Leser diskutieren​

Ist eine Strafverfolgung für Konzerne sinnvoll? SZsenior hält es für überfällig, dass, wie in einem Gesetzentwurf geplant, neben Menschen auch Unternehmen strafrechtlich verfolgt werden können: "Wenn man die Straftat beschreiben kann und dabei auch Zeitpunkte und -abläufe, dann gibt es auch namentlich bekannte Verantwortliche. Die können nach Anklage und Verurteilung der Gesamtfirma von den Eigentümern und/oder Aktionären auf Schadensersatz verklagt werden." M. Krieter hingegen hat Bedenken: "Jede Ausweitung des Firmen-Strafrechts birgt das Risiko, dass deutsche Konzerne damit geschwächt werden können. Und zwar auch von Kräften, denen es nicht um das Recht geht, sondern um die Schwächung deutscher Konzerne." Diskutieren Sie mit.