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Mahatma Gandhi:"Die Welt hat nicht genug für jedermanns Gier"

Am Ende eines zwiespältigen Sieges: Mahatma Gandhi 1948 mit Enkelin Manu und Abha Gandhi, der Frau seines Großneffen Kanu.

(Foto: mauritius images/Alamy/Dinod)

Vor 150 Jahren wurde Mahatma Gandhi geboren, sein Erbe wird vor allem außerhalb Indiens gefeiert. Warum der Mann mit der runden Brille Briefe an Hitler schrieb und was Klimaaktivisten heute von ihm lernen können.

Später Nachmittag in Navsari, Regen prasselt auf den Bahnsteig im Westen Indiens. Ein Klingeln ertönt, die Schranken senken sich, gleich wird der Zug mit kreischenden Bremsen in den Bahnhof einlaufen - so wie damals: 5. Mai 1930. In jenen Tagen herrschte noch die Weltmacht Großbritannien über den indischen Subkontinent. Die koloniale Eisenbahn bildete neben der Flotte das wichtigste Vehikel des Empires. Züge transportierten Waren für den Import und Export, sie verlegten Truppen. Oder sie nahmen, wie an diesem heißen Tag im Mai, einen besonders widerspenstigen Mann an Bord, um ihn ins Gefängnis zu stecken.

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