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Landtag - Düsseldorf:41 Luftfilteranlagen für NRW-Landtag

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Im Düsseldorfer Landtag werden zum Corona-Schutz 41 Luftfilteranlagen aufgestellt. 21 wurden von der Landtagsverwaltung bestellt, um sie unter anderem am Besuchereingang, an Aufzügen und in der Wandelhalle zu postieren. Zudem hatte die Landtagsverwaltung den Fraktionen angeboten, auch für deren Bereiche Geräte zu besorgen. Dadurch kommen noch mal 20 Luftfilter dazu. Die Geräte trafen am Donnerstag ein.

"Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat ein Bündel von Maßnahmen ergriffen, um die Arbeitsfähigkeit des Parlaments zu gewährleisten und eine Quarantäne das Landtags zu vermeiden", begründete ein Sprecher am Donnerstag die Anschaffung der Luftfilter. Die Kosten für die 21 Geräte lagen demnach im mittleren fünfstelligen Bereich.

An einem Sitzungstag sind laut Verwaltung über den Tag rund 1000 Personen im Landtag. "Die Abgeordneten kommen aus dem gesamten Land und reisen nach den Sitzungen wieder in ihre Wahlkreise. Eine Infektion im Landtag könnte sich ohne Vorsorge schnell im gesamten Land verbreiten", so der Landtagssprecher.

Zum Schutz vor Corona gibt es bereits Acrylglas-Kabinen im Plenarsaal und eine Maskenpflicht im gesamten Gebäude. Das Aufstellen der Luftfilteranlagen geht laut Landtag auf eine Empfehlung des Hygiene-Experten Prof. Martin Exner zurück.

Die SPD-Fraktion hat nach eigenen Angaben für ihre Räumlichkeiten im Landtag sieben Luftfilter bestellt, die CDU fünf, die Grünen vier, AfD und FDP jeweils zwei. Die Geräte werden laut den Fraktionen unter anderem in Besprechungsräumen oder in fensterlosen Poststellen aufgestellt.

© dpa-infocom, dpa:210121-99-119981/2

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