Annegret Kramp-Karrenbauer:"Abrüstung ist richtig, eine realistische Vorsorge auch"

Interview CDU-Bundesvorsitzende Kramp-Karrenbauer

Annegret Kramp-Karrenbauer, 57, führt seit Juli 2019 das Wehrressort. Die CDU-Chefin hat Parteikollegin Ursula von der Leyen abgelöst. Von ihr hat sie eines der größten Rüstungsvorhaben der Bundeswehr geerbt: die Tornado-Nachfolge.

(Foto: Michael Kappeler/dpa)

Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer über die Frage, warum sie alte "Tornado"-Jets durch "Eurofighter" und atombombenfähige "F-18" aus den USA ersetzen will, was sie mit Washington vereinbart hat und jetzt von der SPD erwartet.

Interview von Mike Szymanski, Berlin

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) macht Druck bei der Entscheidung über einen Ersatz für die betagten Tornado -Kampfjets, die auch als Träger von Atombomben eingesetzt werden können. Sie will 45 US-Jets vom Typ F-18 anschaffen. Die SPD sperrt sich, die hiesige Industrie ist alarmiert. An diesem Mittwoch will die Ministerin im Verteidigungsausschuss für ihre Position werben. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärt sie, warum sie an der atomaren Teilhabe festhält.

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