Rüstungsindustrie

KNDS
:Warum der Börsengang von KNDS ein Politikum ist

Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS will vom Rüstungsboom profitieren und plant einen großen Börsengang. Ganz leicht wird das nicht, denn es geht nicht nur um Geld – sondern auch um handfeste politische Interessen.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Thomas Fromm und Anna Lea Jakobs

Rheinmetall
:Rhetorik wie aus dem Kanonenrohr

Rheinmetall-Chef Armin Papperger hat mit seiner Einlassung über Drohnen bauende ukrainische Hausfrauen ziemlich danebengeschossen. Eine kleine Sprachanalyse über den Zusammenhang von Worten und Panzern.

Von Thomas Fromm

Bundeswehr
:Fünf Lehren aus dem Iran-Krieg

Welche Erkenntnisse können die Bundeswehr und ihre Partner in Europa nach einem Monat ziehen? Welche neuen Lücken tun sich in der Verteidigung auf? Und warum preist der ukrainische Präsident zu Recht das Geschick von Hausfrauen?

SZ PlusVon Georg Ismar

Kampfdrohnen
:Rheinmetall kooperiert mit Boeing

Boeing will für seine Kampfdrohne einen Auftrag der Bundeswehr. Dafür hat sich der US-Luftfahrtkonzern nun Rheinmetall als Partner gesucht, doch dessen CEO Papperger fällt durch seltsame Lästereien auf.

Von Jens Flottau

Festnahme in NRW
:Schon wieder ein mutmaßlicher Russen-Spion

Die Polizei nimmt in Hagen einen Mann fest, der für einen russischen Geheimdienst einen Ukraine-Veteranen ausgespäht haben soll. Dieser zweite Fall binnen einer Woche könnte in ein gefährliches Muster passen.

Von Christoph Koopmann

Rheinmetall-Chef
:„So spielt man mit Legosteinen“

Armin Papperger hat vor ein paar Tagen die ukrainische Drohnentechnologie herabgewürdigt. Das löste vor allem in der Ukraine viel Kritik aus. Nun rudert er zurück.

Von Dimitri Taube

EU-Kommission
:1,5 Milliarden für Verteidigung

Die EU-Kommission stellt 1,5 Milliarden Euro für die Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie zur Verfügung. Das Geld soll insbesondere dem Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland sowie der Aufrüstung in der Europäischen Union zugutekommen ...

Iran-Krieg
:So will die Ukraine ihre Drohnen-Expertise zu Geld machen

Bei einem Blitzbesuch in der Golfregion hat Präsident Selenskij Abkommen über militärische Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien und Katar geschlossen – weitere sollen folgen.

SZ PlusVon Florian Hassel

Verteidigung
:Ukrainer verärgert über Rheinmetall

In der Ukraine haben Äußerungen von Rheinmetall-Chef Armin Papperger zu heimischen Drohnenherstellern einen Proteststurm ausgelöst.

KI im Krieg
:Palantir liefert das „Gehirn“ der amerikanischen Tötungskette

Das US-Unternehmen Palantir wird der wichtigste Technologiepartner des Pentagons. Der Einsatz seines auf künstlicher Intelligenz basierenden „Maven“-Systems bedeutet Kriegsführung in neuen Dimensionen.

SZ PlusVon Thomas Kirchner

Industrie
:Vom Autowerk zur Rüstungsfabrik?  Warum die Transformation ihre Tücken hat

Werden im VW-Werk in Osnabrück bald Rüstungsgüter produziert? Darüber wird derzeit heftig spekuliert. Management und Betriebsrat halten sich bedeckt. Offen bleibt die Frage, ob die Rüstungsbranche die strauchelnde Autoindustrie wirklich auffangen kann.

Von Alexandra Föderl-Schmid, Anna Lea Jakobs, Sina-Maria Schweikle und Paulina Würminghausen

Rüstungsindustrie
:„Wir produzieren bereits Drohnen – an einem geheimen Ort in Bayern“

Der Münchner Hersteller von Drohnen Helsing will stark expandieren. Deutschlandchef Wolfgang Gammel erklärt, warum der Standort in Hallbergmoos für ihn ein Sechser im Lotto ist und sich Ethik und Rüstung nicht ausschließen.

SZ PlusInterview von Sebastian Beck

Raumfahrt
:„Wir wollen diese Welle mitnehmen“

Das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB hofft auf einen großen Auftrag der Bundeswehr. Schon jetzt machen Rüstungsaufträge mehr als ein Viertel des Umsatzes aus.

Von Dieter Sürig

U-Boot-Bauer TKMS
:„Wir sind keine Kriegsgewinnler“

Oliver Burkhard führt den weltweit größten Hersteller von nichtatomaren U-Booten. Er spricht über den neuen Rivalen Rheinmetall, die Zukunft des Kriegs auf See und darüber, warum es etwa fünf Jahre dauert, ein U-Boot zu bauen.

SZ PlusInterview von Caspar Busse und Björn Finke

MeinungAutoindustrie
:Bei VW geht’s immer noch schlimmer

Berater entwerfen Horrorszenarien für die Zukunft der VW-Werke. Fällt dem Vorstand wirklich nichts anderes ein, als ständig mit der Angst der Beschäftigten zu spielen?

SZ PlusKommentar von Christina Kunkel

MeinungSAFE-Kredite
:Der polnische Präsident zeigt, wer für ihn der Feind ist: die EU und Deutschland

Karol Nawrocki lehnt europäische Rüstungsdarlehen ab und tut so, als wollten fremde Mächte damit über sein Land bestimmen. Er macht sich lächerlich.

SZ PlusKommentar von Viktoria Großmann

Betriebsrat
:Trotz Sparpaket: IG Metall gewinnt Wahlen bei VW

Auf Betriebsratschefin Daniela Cavallo warten trotz des Votums für die IG Metall schwierige Aufgaben bei dem schlingernden Autokonzern. Zuvor gab es Unruhe wegen des AfD-nahen Vereins Zentrum.

SZ PlusVon Alexander Hagelüken und Paulina Würminghausen

MeinungVW-Werk Osnabrück
:Die Rüstung kann die Autoindustrie nicht retten

Rheinmetall winkt beim VW-Werk in Osnabrück ab. Das ist bedauerlich für die Beschäftigten. Doch wenn Deutschland verteidigungsfähig werden will, darf es nicht um Jobs in der Autobranche gehen.

Kommentar von Anna Lea Jakobs

MeinungVerteidigung
:Ohne Fabriken keine Zeitenwende

Höhere Ausgaben allein reichen nicht, um die Wehrfähigkeit Deutschlands zu verbessern, es braucht auch mehr Produktionsmöglichkeiten.

SZ PlusKommentar von Anna Lea Jakobs

Rüstungskonzern
:Rheinmetall: Keine Übernahme des VW-Werks Osnabrück

Die Autoproduktion in Osnabrück steht vor dem Aus. Jetzt hat sich auch die Hoffnung zerschlagen, dort künftig Radpanzer zu bauen. Rheinmetall hat kein Interesse mehr.

Waffenhersteller
:Wie Rheinmetall vom Rüstungsboom profitiert

Der größte deutsche Rüstungskonzern legt Rekordzahlen vor – wegen der gestiegenen Nachfrage nach Panzern, Drohnen, Satelliten und Marineschiffen. Auch auf den Krieg in Nahost hat sich Rheinmetall schon eingestellt.

Von Anna Lea Jakobs

Kampfjet-Projekt FCAS
:„Für die deutsche Luftfahrt wäre das Harakiri“

Der Streit um FCAS spitzt sich weiter zu: Dassault-Chef Trappier droht mit dem Scheitern des gesamten deutsch-französischen Rüstungsprojekts, sollte Airbus zwei Kampfjets separat entwickeln wollen.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid und Anna Lea Jakobs

Geldanlage
:Lohnen sich Rüstungsinvestments noch?

Die Aktienkurse von Rüstungsunternehmen haben einen Boom erlebt. Doch lohnt es sich jetzt noch zu investieren, zum Beispiel in spezielle ETFs? Was Anlageexperten empfehlen.

SZ PlusVon Anna Lea Jakobs

Schaeffler
:„Wir können mehr als Auto“

Der Zulieferer Schaeffler hat bisher in der Autoindustrie Geld verdient. Nun setzt die Firma auf humanoide Roboter, Rüstung und Raumfahrt. Der Konzern schreibt Verluste – zahlt aber trotzdem Dividende.

SZ PlusVon Uwe Ritzer

Atomare Abschreckung und Rüstung
:„Das wäre eine verpasste Chance“

Präsident Macron will sich am Montag zur Zukunft des Atomschirms und zum deutsch-französischen Luftkampfsystems FCAS  äußern. Beteiligte warnen vor einem Scheitern. Auch gut funktionierende Kooperationen könnten nun bedroht sein.

SZ PlusJens Flottau, Alexandra Föderl-Schmid, Thomas Fromm und Anna Lea Jakobs

Drohnen-Beschaffung
:Klatsche für Pistorius aus den eigenen Reihen

Die Haushaltspolitiker von Union und SPD haben so große Zweifel an einem Milliardendeal zum Kauf von Kamikaze-Drohnen, dass sie dem Minister strenge Auflagen machen.

SZ PlusVon Georg Ismar

Rüstungsindustrie
:Panzer, Pistolen, Produktneuheiten

Die Enforce Tac war mal eine Nischenveranstaltung für Menschen, die sich für Schusswaffen interessierten. Und jetzt? Ein Rundgang über eine große Rüstungsmesse, der sehr viel über den Wandel in Gesellschaft und Industrie verrät.

SZ PlusVon Thomas Fromm

Einkäufe und Exporte
:Wie sich die Zeitenwende auf den Rüstungshandel auswirkt

Grafiken zeigen, wie groß die Auswirkungen sind, woher Deutschlands neue Waffen kommen – und wohin auch exportiert wird.

SZ PlusVon Torben Kassler und Joscha F. Westerkamp

MeinungVerteidigung
:Rüstungsfirmen sind gerade wichtig, aber sie sollten keine Show abziehen

Rüstungsunternehmen sind keine Autobauer, deshalb sollten sie auf größere Selbstinszenierungen verzichten. In ihrem Milliardengeschäft kommt es jetzt vor allem auf Transparenz und Glaubwürdigkeit an.

SZ PlusKommentar von Thomas Fromm

Europäisches Rüstungsprojekt
:Setzt die Bundesregierung auf noch mehr US-Kampfjets?

In Berlin gibt es Zweifel am Bau eines deutsch-französischen Militärflugzeugs. Doch auch gegen die Alternative „F-35“ gibt es Bedenken.

SZ PlusVon Jens Flottau, Alexandra Föderl-Schmid und Georg Ismar

Berlin
:Warum die Hauptstadt keine neuen Taxis zulässt

6600 Wagen fahren aktuell durch Berlin. Das sind zu viele, findet die zuständige Verwaltung – und stoppt neue Anmeldungen für ein Jahr. Inzwischen gefährde das Überangebot die ganze Branche.

Von Meredith Haaf

Podcast: „Auf den Punkt“
:Warum es im deutsch-französischen Verhältnis kriselt

Berlin und Paris wollen Europa militärisch unabhängiger machen. Wie kompliziert das wird, zeigt ein Kampfjet-Projekt, das vor dem Aus steht.

Podcast von Alexandra Föderl-Schmid und Leopold Zaak

Dassault-Chef Éric Trappier
:Der Manager, vor dem Frankreich strammsteht

Wie kein anderer verkörpert er Frankreichs Stolz und Frankreichs Anspruch auf Größe. Nun soll er etwas ganz Ungewohntes tun: Partner sein – und mit Deutschen und Spaniern das Kampfflugzeug der Zukunft bauen. Könnte schiefgehen.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

Rüstung
:„Wir müssen einfach viel schneller werden“

Die Bundeswehr erhält Milliarden. Aber wenn wir das viele Geld falsch ausgeben, ist das Land trotzdem nicht verteidigungsfähig, sagt Rüstungsunternehmer Marc Wietfeld im Gespräch mit SPD-Politikerin Siemtje Möller. Die warnt vor einer gefährlichen Abhängigkeit.

SZ PlusInterview von Detlef Esslinger und Joachim Käppner

Rüstungsfirmen auf der Münchner Sicherheitskonferenz
:Raketen, Drohnen und Leberkäse

Die einen stellen eine Rakete vor ein Café, andere tapezieren die Stadt mit Bildern von Waffen. Wie sich die Rüstungsindustrie bei der Münchner Sicherheitskonferenz in Stellung bringt.

SZ PlusVon Thomas Fromm und Anna Lea Jakobs

Podcast: „Auf den Punkt“
:Strack-Zimmermann für „Aufbau einer europäischen Armee“

Angesichts der USA unter Trump sieht die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des EU-Parlaments die Notwendigkeit eines eigenständigen Europas.

Von Lars Langenau

Großbritannien
:Keir Starmer flieht nach München

Der britische Premier macht die schwierigste Phase seiner Amtszeit durch. Jetzt aber ist Keir Starmer wieder da, wo er sich wohlfühlt: im Ausland, umgeben von anderen Regierungschefs. Bei der Sicherheitskonferenz will er über einen „schlafenden Riesen“ reden.

SZ PlusVon Michael Neudecker

Verteidigung
:Joint Venture will Drohnen bei München bauen

Die Rüstungsindustrie soll schneller werden: Ein internationales Softwareunternehmen und eine ukrainische Firma möchten in wenigen Monaten mit der Produktion starten. Es geht um Hunderttausende Fluggeräte.

SZ PlusVon Anna Lea Jakobs

Rüstung
:Wie Europas Kampfjet doch noch abheben kann

Die Verhandlungen über einen Nachfolger für den „Eurofighter“ und die „Rafale“ sind kompliziert. Doch langsam kommt Bewegung in das Thema durch einen Vorschlag aus Deutschland. Die Zeit drängt.

SZ PlusVon Caspar Busse, Jens Flottau und Alexandra Föderl-Schmid

Interview mit MTU-Chef Bussmann
:„Wir brauchen ein europäisches Kampfflugzeug“

Johannes Bussmann ist seit wenigen Monaten Chef des Münchner Triebwerkherstellers MTU. Er sagt, Europa brauche militärische Autonomie und habe eine Abhängigkeit von den USA gar nicht nötig.

SZ PlusInterview von Caspar Busse und Jens Flottau

Vernetzung von Industrie, Kapital und Forschung
:München – die heimliche Hauptstadt der Rüstungstechnologie

Die Branche entwickelt sich seit dem Ukraine-Krieg rasant. Immer häufiger kommen die entscheidenden Impulse von Start-ups. Doch manche Investoren ringen mit moralischen Fragen.

SZ PlusVon Catherine Hoffmann

ExklusivRüstungsindustrie
:„Nationale Souveränität können wir uns in der Verteidigung nicht mehr leisten“

Europa investiert Milliarden in seine Aufrüstung, um sich verteidigen zu können. Eine Studie der Unternehmensberatung Roland Berger kommt nun zu dem Ergebnis: Jetzt muss das Geld nur noch richtig eingesetzt werden.

SZ PlusVon Thomas Fromm

Kritische Branchen
:Wie sich die Maga-Männer in Deutschland einkaufen

Von Tanklagern bis Drohnen: Mächtige US-Unternehmer wie Peter Thiel stecken ihr Geld in sicherheitsrelevante Firmen. Verliert Deutschland die Kontrolle?

SZ PlusVon Jannis Brühl, Björn Finke, Thomas Fromm, Anna Lea Jakobs, Sebastian Strauß

Konjunktur
:Aufträge in der Industrie steigen stark

Es gibt Hoffnung für die kriselnde deutsche Industrie. Fast acht Prozent mehr Bestellungen stehen in den Büchern. Ein Großteil geht auf die Rüstungsindustrie zurück.

Aktuelles Lexikon
:FCAS

Als Europas Luftkampfsystem der Zukunft gerühmt, steht das Projekt wohl nun vor einem frühen Aus.

Von Joachim Käppner

Wirtschaftspolitik
:Bayern, die Waffenschmiede der Bundesrepublik

Bayern rollt der Rüstungsindustrie den roten Teppich aus. Während die Autobranche kriselt, sieht Ministerpräsident Söder „eine große Chance“ in der Verteidigung. Über einen florierenden Wirtschaftszweig.

SZ PlusVon Thomas Balbierer und Maximilian Gerl

ExklusivDrohnenindustrie
:Zum Waffentesten an die Front

Um die Drohnen deutscher Rüstungs-Start-ups wie Helsing und Stark Defence ist ein gigantischer Hype entstanden. Ob sie Erfolg haben oder nicht, entscheidet sich jedoch nicht auf dem Übungsplatz, sondern in der Ukraine.

SZ PlusVon Thomas Fromm

Drohnen
:Wettrüsten der Himmelskrieger

Sie spionieren, überwachen, feuern Raketen oder werfen Bomben: Militärische Drohnen werden weltweit ständig weiterentwickelt – ebenso wie die Techniken zu ihrer Abwehr.

SZ PlusVon Sebastian Gierke (Text) und Julian Hosse (Infografik)

Verteidigungspolitik
:Nur gemeinsam wird Europa stark

Die Politikwissenschaftlerin Jana Puglierin skizziert den Weg, wie sich Europa aus der „Überabhängigkeit“ von den USA lösen könnte. Dazu müssten aber einige Staaten mehr Mut aufbringen.

SZ PlusRezension von Florian Keisinger

Drohnen
:Wie der Drohnenhersteller Tytan die Bundeswehr schützen will

Die Abwehrdrohnen des Start-ups Tytan sind in der Ukraine im Einsatz und sollen bald auch deutsche Kasernen schützen. In München luden die Drohnenbauer zu einem Kennenlernen ein. Mit dabei: Bayerns Ministerpräsident Söder, ein DJ und zahlreiche Soldaten.

SZ PlusVon Thomas Fromm und Anna Lea Jakobs

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