Kampf gegen Covid-19:Ist Deutschlands Impfquote höher als gedacht?

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Impfaktion an der Universität Potsdam

In Potsdam wird eine Spritze mit einer Dosis des Präparats von Biontech aufgezogen.

(Foto: dpa)

Verlässliche Daten sind für das Management der Corona-Pandemie unerlässlich. Jetzt zeigt ein RKI-Report Unsicherheiten bei der Impfquote auf. Wie kommen sie zustande? Und was bedeutet das für den Herbst?

Von Sara Maria Behbehani

Wie viele Menschen in Deutschland sind bislang gegen Covid-19 geimpft worden? Seit vergangene Woche ein Report des Robert-Koch-Instituts (RKI) öffentlich wurde, stellt sich die Frage, ob womöglich schon mehr Menschen eine Impfung erhalten haben als angenommen. Besonders in der Altersgruppe der 18- bis 59-Jährigen könnte die Quote der Erstgeimpften um einiges höher liegen. Während in der sogenannten Covimo-Erhebung, einer Telefon-Umfrage des RKI, 79 Prozent angaben, einmal geimpft worden zu sein, waren es laut dem Digitalen Impfquoten-Monitoring (DIM), dem offiziellen Meldesystem von Impfzentren, Krankenhäusern und Ärzten, nur 59 Prozent.

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