Mutterschutz nach Fehlgeburten:"Die Frauen sind quasi auf sich allein gestellt"

Mutterschutz nach Fehlgeburten: Der Umgang mit einer Fehlgeburt ist in Deutschland noch immer ein Tabuthema.

Der Umgang mit einer Fehlgeburt ist in Deutschland noch immer ein Tabuthema.

(Foto: Thomas Trutschel/imago)

Erleidet eine Frau eine Fehlgeburt, bleibt ihr wenig Zeit zum Trauern: Anspruch auf Mutterschutz hat sie erst ab der 24. Schwangerschaftswoche. Das könnte sich bald ändern.

Von Sina-Maria Schweikle, Berlin

Plötzlich ist es still. Kein Herzschlag mehr. Tod. Die Zukunft mit dem Neugeborenen schlagartig vorbei. Stattdessen: Schuld, Scham, Schmerz. Die Frage nach dem Warum? Von vielen Frauen beantwortet mit Selbstzweifeln: Ich war nicht fähig, schwanger zu sein. Ich muss das Kind versehentlich getötet haben. Ich habe als Frau versagt.

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