FDP-ParteitagAtomkraft als Ventil für den Ampel-Frust

Lesezeit: 2 Min.

"Atomkraft? Ja, bitte!" Thomas Kemmerich, Chef des Thüringer Landesverbands, bringt den Antrag auf dem FDP-Parteitag ein.
"Atomkraft? Ja, bitte!" Thomas Kemmerich, Chef des Thüringer Landesverbands, bringt den Antrag auf dem FDP-Parteitag ein. (Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

Der FDP-Parteitag ist brav auf Lindner-Linie. Doch bei der Kernkraft droht plötzlich Gefahr.

Von Bastian Brinkmann und Paul-Anton Krüger, Berlin

In den deutschen Atomkraftwerken war das sogenannte Wallmann-Ventil installiert. Falls sich im System zu viel Druck aufbaut, sollte dieses Ventil Schlimmeres verhindern. Auch die FDP hat auf ihrem Parteitag so ein Ventil: die Debatte über Kernkraft. Der Druck kommt von der Basis. Die Mitglieder bescheren dem Parteitag die kontroverseste Diskussion des Wochenendes, indem sie durchgesetzt haben, dass über die Frage, ob Deutschland doch wieder Atomkraft braucht, genauer: Kernspaltung, auf dem Parteitag abgestimmt wird.

Zur SZ-Startseite

MeinungKoalition
:Die FDP wird nicht aus der Ampel fliehen

SZ PlusKommentar von Paul-Anton Krüger
Portrait undefined Paul-Anton Krüger

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: