Windkraft in Japan:Ein Inselstaat entdeckt das Meer als Energiestandort

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Seit 2020 gibt es vor der Küste der Präfektur Nagasaki schwimmende Windturbinen. Bisher galt Wind in Japan als unpraktischer Energieträger.

Inzwischen gibt es vor der Küste der Präfektur Nagasaki schwimmende Windturbinen. Bisher galt Wind in Japan als unpraktischer Energieträger.

(Foto: Masaki Akizuki/AP)

Nach Jahren des Zauderns beginnt Japan endlich mit dem Bau von Offshore-Windkraftanlagen. Die Regierung hat mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen: tiefe See, Taifune, Forderungen der Fischer - und internationale Ansprüche.

Von Thomas Hahn, Tokio

Hiroshi Iwai sieht die Energiewende in Japan nüchtern: als schwierigen Aufbruch, den Zweifel und technische Herausforderungen bremsen. Er muss es wissen, denn bei der Sumitomo Mitsui Trust Bank, der größten Treuhandgesellschaft Japans, betreut Hiroshi Iwai Projekte zur Gewinnung erneuerbarer Energie, auch den Bau von Offshore-Windparks, der für einen Inselstaat ja eigentlich naheliegend sein müsste. Aber so einfach ist das eben nicht.

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