3. Welche Kandidaten zur Wahl stehen

Die Bewerber der beiden dominierenden Parteien sind bestens bekannt. Für die Republikaner tritt der Milliardär Donald Trump an, die Demokraten werden mit der Ex-Außenministerin Hillary Clinton erstmals eine Frau ins Rennen um das Weiße Haus schicken. Clinton spricht von einem "historischen Moment", doch kleinere Parteien wie die Grünen haben schon früher Frauen nominiert. Jill Stein tritt zum zweiten Mal für die Ökopartei an. Siegchancen hat die Medizinerin nicht, aber ihr Name steht in fast allen 50 Bundesstaaten auf dem Wahlzettel. Chancen auf einen Platz im Rampenlicht hat Gary Johnson, der Kandidat der Libertären. Der republikanische Ex-Gouverneur von New Mexico hofft auf frustrierte Konservative, die Trump für untragbar halten. Um landesweit bekannt zu werden, muss Johnson in mehreren Umfragen auf 15 Prozent kommen - dann darf er an den TV-Debatten teilnehmen. Dies wird hart, aber völlig unmöglich ist es nicht.

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Bild: AFP 8. November 2016, 10:422016-11-08 10:42:32 © SZ.de/ghe/mcs