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Münchner Abkommen:Wie der Westen die Tschechoslowakei verraten hat

Münchner Konferenz 1938

Tage der Schande: Der britische Premierminister Chamberlain, Frankreichs Ministerpräsident Daladier, Hitler und Italiens Diktator Mussolini (vorn von links) einigen sich in München darauf, das Sudetenland von der Tschechoslowakei abzutrennen; die Tschechen werden nicht gefragt.

(Foto: dpa)

Im September 1938 opfern die westlichen Demokratien ihre Werte beim Deal mit Hitler - und feiern sich als Kriegsverhinderer. Winston Churchill widerspricht mit einer Rede, die einer biblischen Prophezeiung gleicht.

Von Joachim Käppner

Er steht vor zischenden, feindseligen Zuhörern, Zwischenrufer versuchen, ihn aus dem Konzept zu bringen. Aber er steht. "Er mustert die Abgeordneten mit hartem Blick, das Kinn gesenkt, die Daumen in die Westentaschen gehakt", wie sein Biograf William Manchester schreibt.

Winston Spencer Churchill hat immer einen Sinn für den dramatischen Auftritt gehabt und gewartet. Auf den richtigen Zeitpunkt, die richtige Stunde. Nun ist sie da, am Nachmittag des dritten Tages einer Unterhausdebatte über das Münchner Abkommen.

Churchill, in der Fraktion unbeliebtester Abgeordneter der konservativen Regierungspartei, steht am Rednerpult wie ein Kapitän am Ruder und hält dem Sturm der Wut stand. Es ist der 5. Oktober 1938; kein Jahr mehr, dann wird Krieg sein. Um diesen zu vermeiden, haben die demokratischen Westmächte, Großbritannien und Frankreich, die befreundete Tschechoslowakei wenige Tage zuvor in München gezwungen, dem Nazireich das deutschsprachige Sudetenland abzutreten.

Als der britische Premierminister Neville Chamberlain von den zermürbenden Verhandlungen mit Adolf Hitler zurückkommt, schwenkt er ein Stück Papier. "Peace for our time" garantiere es, ruft er in der Downing Street einer jubelnden Menge zu, Frieden für unsere Zeit.

Churchills Rede

Winston Churchill, noch als einfacher konservativer Abgeordneter, verdammt das Münchner Abkommen am 5. Oktober 1938 im britischen Unterhaus (Auszüge): "Ich möchte damit beginnen, dass ich etwas höchst Unpopuläres und Unwillkommenes sage. Ich will zuerst etwas aussprechen, was nicht jedermann zur Kenntnis zu nehmen wünscht: nämlich, dass wir eine völlige, durch nichts gemilderte Niederlage erlitten haben ... Schweigend, trauernd, verlassen und gebrochen versinkt die Tschechoslowakei in der Dunkelheit. Sie hat in jeder Weise dafür büßen müssen, dass sie sich den Demokratien des Westens und dem Völkerbund anschloß, dem sie stets treu gedient hat. ... (Unser Volk) soll die Wahrheit erfahren. Es soll wissen, dass wir einen schrecklichen Meilenstein unserer Geschichte passiert haben, und dass jetzt das furchtbare Urteil über die westlichen Demokratien gefällt worden ist: ,Gewogen, gewogen und zu leicht befunden.' Glauben Sie nicht, dass dies das Ende ist. Das ist erst der Beginn der Abrechnung, bloß der erste Schluck, bloß der erste Vorgeschmack des bitteren Trankes, der uns Jahr für Jahr vorgesetzt werden wird, es sei denn, dass wir in einer großartigen Wiedergewinnung unserer moralischen Gesundheit und kriegerischen Stärke von Neuem entstehen und mutig für die Freiheit einstehen, wie in der alten Zeit." (Aus: Winston S. Churchill: Reden in Zeiten des Krieges. Europa Verlag 2002)

Winston Churchill ist anderer Meinung. Seit Jahren hat er gewarnt vor dem Aufstieg der Nazis, er ist der einsame, härteste, unermüdliche Kritiker der Appeasementpolitik, mit der die Regierungen in London und Paris Hitlerdeutschland beschwichtigen wollen; mit der sie noch jede Grenzüberschreitung, jeden Vertragsbruch des "Führers" toleriert haben.

Nun das - der Verrat, wie Churchill es sieht, an der Tschechoslowakei, einem engen Freund, der mit dem Sudetenland seine Industriebasis und seinen Festungsgürtel verliert; ein Verrat, der Zehntausende Tschechen zu Flüchtlingen macht und sudetendeutsche Juden, Demokraten, Nazigegner einem Mordregime ausliefert. Wir haben, sagt Churchill im Unterhaus, "eine durch nichts gemilderte Niederlage erlitten!"

"Unsinn!" ruft Lady Nancy Astor dazwischen, die nicht nur die erste weibliche Abgeordnete, sondern auch eine Bewunderin Adolf Hitlers ist. Sie hat einmal zu Churchill gesagt, wenn sie mit ihm verheiratet sein müsste, würde sie seinen Tee vergiften. Und Churchill erwiderte: Wäre er ihr Mann, würde er ihn trinken.

Auch diesmal schlägt er hart zurück. Das Einzige, was sein "sehr ehrenwerter Freund, der Premierminister" in München erreicht habe, sei ... - "Frieden!" ruft jemand dazwischen - "dass der deutsche Diktator, anstatt die Speisen vom Tisch zu rauben, sich damit zufriedengibt, sie sich nun Gang für Gang servieren zu lassen".

Es ist eine Rede von der Wucht einer biblischen Prophezeiung, und alles, was Churchill voraussieht, wird innerhalb weniger Monate eintreffen. Das Versagen des Westens in der Sudetenfrage wird erst "der Beginn der Abrechnung" sein, die Tschechoslowakei nicht mehr lange bestehen, Osteuropa der Hinterhof des Nazireiches werden, der Krieg nun erst recht kommen. Er hält eine düstere, fast apokalyptische Rede zur Verteidigung der freien Welt und ihrer Werte.

Es gehört zu den großen Paradoxien der Geschichte, dass diese Ansprache, gehalten mit dem Mut der Verzweiflung, den Wiederaufstieg jenes Mannes markiert, der als Sohn einer der berühmtesten englischen Adelsfamilien, Erster Lord der Admiralität und Minister Seiner Majestät höchste Ämter innehatte, in den Dreißigerjahren aber isoliert und verhasst ist.

Und doch wird er Hitlers Nemesis sein, ein Feind, welcher der Nazityrannei 1940 "we shall never surrender" entgegenschleudert und ihr späteres Ende damit vorwegnimmt, der erste Widersacher, den sie nicht wird besiegen können. Doch im Oktober 1938 ist dies noch unvorstellbar.

Gemeinsame Erklärung Hitlers und Chamberlains nach dem Münchner Abkommen, 1938

Das Abkommen (englische Niederschrift) soll "Frieden in unserer Zeit" sichern.

(Foto: SZ Photo)

Churchill hat 1898, an einem glutheißen Tag in der Wüste des Sudan, bei Omdurman die letzte Kavallerieattacke der britischen Geschichte mitgeritten, gegen die Truppen des Mahdi. Die verbale Attacke gegen die eigene Regierung 40 Jahre später ist mindestens so wuchtvoll, sie macht Schlagzeilen und tut Chamberlain sehr weh.

Längst ist die Appeasementpolitik umstritten, gerade ist der Erste Lord der Admiralität, Duff Cooper, zurückgetreten, der vergeblich gefordert hatte, Hitler "die gepanzerte Faust zu zeigen".

Das Establishment von Regierung und Partei schmäht Churchill nun als Alarmisten, die Times, deren Herausgeber Geoffrey Dawson die Beschwichtigungspolitik für eine welthistorische Mission hält, spottet: Gegen Churchill klinge "der Prophet Jeremia wie ein Optimist". In der konservativen Partei gilt Churchill als Paria, Lord Maugham, den viele schon als potenziellen Nachfolger Chamberlains betrachten, sagt böse, man sollte ihn "erschießen oder hängen". Niemals zuvor oder danach ist die freie Welt so tief gesunken wie in diesem Herbst 1938.

Die einzige Demokratie Ostmitteleuropas zum Fraß vorgeworfen

Wenn heute, 80 Jahre später, der Westen ratlos und getrieben erscheint von den Furien des Populismus und Nationalismus, wenn er seine eigenen Errungenschaften und seine Stärke zaghaft zu gering achtet, vermittelt das höchstens eine Ahnung ihrer nahezu tödlichen Schwächesymptome von 1938, wenn auch eine durchaus bedrohliche.

Daher sollte man sehr vorsichtig sein mit modischen, aber falschen Vergleichen wie jenem, der Westen betreibe gegenüber Putins Russland ein "neues Appeasement". Wer so etwas behauptet, verkennt völlig, was Appeasement wirklich bedeutet hat: die Selbstpreisgabe der demokratischen Welt.

Seit 1933 hatten die Westmächte Hitlers düsteres Reich gewähren lassen, seine Terrorherrschaft und die Judenverfolgung hingenommen, die Aufrüstung, die Besetzung des Rheinlandes 1936 und Österreichs 1938. Sie ließen die bedrängte linke Republik Spaniens in die Hände der von Deutschland und Italien unterstützten Faschisten fallen; die amerikanische Publizistin Martha Gellhorn klagte deshalb über den "dümmsten, verlogensten, grausamsten Ausverkauf" aller Werte.

Nicht einmal scharfe Kritiker wie sie aber hätten es für möglich gehalten, dass Paris und London - die USA hatten sich vor den Händeln der Alten Welt in die Isolation zurückgezogen - die einzige Demokratie Ostmitteleuropas den Wölfen zum Fraß vorwerfen würden.

Genau dies aber geschieht mit dem Münchner Abkommen. Die geplante Besetzung der Tschechoslowakei ist ein wesentlicher Baustein jener Mord- und Eroberungspolitik für "Lebensraum" im Osten, die das deutsche Regime langfristig anstrebt.

Nach außen tarnt die Reichsregierung ihre Absichten als Fürsorge für die 3,5 Millionen Sudetendeutschen, die sich 1919 auf dem Boden des neuen tschechoslowakischen Staates wiederfanden und von diesem mit Misstrauen betrachtet und behandelt werden.

Mit dem Abkommen scheitert auch ein geheimer Putschplan des deutschen Militärs

Mehr als das Sudetenland aber, behauptet Hitler, verlange er gar nicht; im Berliner Sportpalast ruft er einer hysterisch jubelnden Menge zu: "Wir wollen gar keine Tschechen." Ohne das Sudetenland, in dem Konrad Henleins mächtige Nazipartei wild agitiert und Andersdenkende einschüchtert, würde von diesem Staat aber nur ein hilfloser Rumpf übrig bleiben.

Anfang September 1938 drohen die Deutschen unverhohlen mit einem Angriff auf die Tschechoslowakei, am 15. September auf dem Obersalzberg und eine Woche später in Bad Godesberg versucht Chamberlain eine friedliche Lösung herauszuhandeln; Massen jubeln seinem Wagen zu wie dem eines Verbündeten, und faktisch ist der Chef-Appeaser nichts anderes geworden. Diese Lösung wird, wie Churchill ätzt, einer Niederlage gleichen, ohne dass man Krieg geführt hätte.

Einmal, am Rhein, ringt sich Chamberlain zur Kritik durch, Hitlers schriftlich vorgelegte Forderungen seien ja "ein Ultimatum". Hitler schiebt ihm das Papier zu und antwortet, so sei es nicht: "Es steht ja Memorandum darüber." Der britische Premier mag selbstgewiss und unbeirrbar, ja unlehrbar sein, doch ist er seinem Gegner an Entschlossenheit und Niedertracht nicht im Mindesten gewachsen. Chamberlain ist der Verlierer, und die freie Welt mit ihm.

Tschechen protestieren in New York gegen das Münchner Abkommen, 1938

Proteste wie in den USA bleiben erfolglos.

(Foto: SZ Photo)

Am 29. September einigen sich in München Hitler, Chamberlain, der französische Premierminister Édouard Daladier und Italiens faschistischer Diktator Benito Mussolini. Weder die Tschechoslowakei noch die mit ihr verbündete Sowjetunion sind dabei oder auch nur überhaupt gefragt worden. Das Münchner Abkommen schlägt das Sudetenland dem Reich zu.

Wäre Gegengewalt oder deren glaubwürdige Androhung erfolgreich gewesen? Das ist nicht sicher, aber gut möglich. Einerseits: Vor allem die Landstreitkräfte der Briten leiden 1938 unter jahrelanger grober Vernachlässigung. Frankreichs Armee gilt, auf dem Papier, zwar als beste der Welt, ist aber demotiviert und wird mit atemberaubender Inkompetenz geführt.

Andererseits: Auch die Wehrmacht ist noch längst nicht so kriegsbereit wie ein Jahr später. Die Tschechoslowakei wiederum verfügt über relativ starke Truppen mit modernen Waffen wie den Skoda-Panzern, die Festungen im Sudetenland wären für die Deutschen ein ernsthaftes Hindernis. Doch nun ist es zu spät. Auf der Prager Burg hält Präsident Edvard Beneš militärische Gegenwehr ohne Hilfe aus dem Westen für aussichtslos; Widerstand werde nur dazu führen, "dass unser Volk ermordet wird".

Die deprimierendste Folge des Verrats von München ist aber das Scheitern des aussichtsreichsten Putschplans gegen Hitler in der gesamten Nazizeit, entworfen von Teilen der Wehrmachtsführung um General Ludwig Beck. Die Verschwörer wollten Deutschland vor einem mörderischen Krieg bewahren, den es ihrer Meinung nach nicht gewinnen konnte.

Hitler fürchtete Beck, doch mit dem Münchner Abkommen ist, was zu diesem Zeitpunkt natürlich niemand weiß, die Chance zum Staatsstreich vertan. Beck wird bald zurücktreten, Hitlers Popularität aber erreicht einen Gipfel - was dem Diktator nur bedingt recht ist. Er will den Krieg und verachtet jene, die das Münchner Abkommen als Rettung des Friedens bejubeln.

Die Politik des Appeasement allerdings wurde, im Wissen um ihre verheerenden Folgen, oft missverstanden. Churchill, so schrieb der große Publizist Sebastian Haffner, verdammte sie "in Grund und Boden und (sah) nichts als Narrheit, Schwäche, Schande und Ruin darin". Aus Sicht ihrer Betreiber in Paris und London war sie dagegen Realpolitik.

Der Erste Weltkrieg hatte auch die Sieger, die Demokratien des Westens, geschwächt und zermürbt, ihre Finanzen zerrüttet und ihre Menschen zutiefst kriegsmüde werden lassen. Noch 1938 galt ein Mann wie Churchill als eine Art Gespenst aus alten Zeiten, ein Imperialist, Nostalgiker des Empire (was er war) und Kriegstreiber (was er nicht war, er wollte den Krieg durch Abschreckung verhindern); nicht selten störten Friedensdemonstranten seine Reden, Pfarrer verurteilten ihn in ihren Predigten.

Das System kollektiver Sicherheit und demokratischer Freiheiten, welche 1919 die Nachkriegsordnung bestimmen sollten, war gescheitert, der neue Völkerbund am Ende, Europa zerrissen von ethnischen Spannungen, nationalistischen Begehrlichkeiten und dem Alleingeltungsanspruch totalitärer Ideologien. In dieser Lage fürchteten die Staatsmänner des Westens nichts mehr als einen neuen Krieg. Er würde nur den Abstieg ihrer Macht, der schon begonnen hatte, beschleunigen.

Und vor allem: Für sie war das Hitlerreich zwar ein Übel, das sie jedoch mit kaltem, machiavellistischem Blick betrachteten; ein Übel, aber vielleicht ein notwendiges: als Bollwerk gegen den Kommunismus, den seine Anhänger in den Ländern des Westens als weltliche Heilslehre verkündeten, und die Bedrohung durch Stalins düstere Herrschaft in der Sowjetunion, aus der man Nachrichten von Massenmorden, "Säuberungen", und massiver Aufrüstung hörte. Der Antikommunismus war das eiserne Rückgrat der weichen Appeasementpolitik.

Den Balken im eigenen Auge sahen die Appeaser nicht. Ihre Haltung schwächte den moralischen Anspruch der parlamentarischen Demokratien, diese verloren Überzeugungskraft und Selbstgewissheit. Vielleicht ist das eine Lehre für heute in der Auseinandersetzung mit Populisten und dem Neonationalismus: Demokratie, Volkssouveränität, Menschenwürde sind keine Selbstverständlichkeiten, sie müssen immer neu gefestigt und gesichert werden.

Die Beschwichtiger betrachteten Außenpolitik als Kunst des Möglichen und des Ausgleichs von Interessen, sie machten Kompromisse, um größere Schäden zu vermeiden. Doch standen sie einem Gegner gegenüber, mit dem kein Ausgleich und kein Kompromiss möglich war und der Nachgeben nur als Schwäche verstand. Heute nach Auschwitz und Vernichtungskrieg erscheint dieses Wissen selbstverständlich. Damals verstanden es viele, zu viele, nicht.

Hitlers Beteuerungen entpuppten sich allesamt als Lügen

Aber Churchill verstand es, als er im Unterhaus sagte: "Niemals kann es Freundschaft geben zwischen der britischen Demokratie und der Nazimacht, jener Macht, welche die christliche Ethik mit Füßen tritt, sich auf ihrem Vormarsch an einem barbarischen Heldentum berauscht und sich ihrer Aggressionslust und Eroberungssucht rühmt, Kraft und perverse Lust aus Verfolgungen schöpft und sich mit unbarmherziger Brutalität der Androhung mörderischer Gewalt bedient."

Im März 1939 besetzt die Wehrmacht Prag und die tschechische Republik, alle Schwüre, die deutschen Ansprüche seien erfüllt, entpuppen sich als Lügen. Wenige Monate später, nach dem deutschen Überfall auf Polen, müssen die Westmächte eben doch jenen Krieg führen, den sie in München um den Preis äußerster Erniedrigung vermeiden wollten.

© SZ vom 22.09.2018
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