bedeckt München 19°
vgwortpixel

USA:Carters Renaissance

Jimmy Carter

Jimmy Carter war immer ein tief gläubiger Mensch. In Plains, Georgia, hält er die Sonntagsschule, eine Mischung aus Bibelstunde und Religionsunterricht.

(Foto: AP)

Jimmy Carter war kein großer Präsident, als "Erdnussfarmer" verspottete ihn die eigene Partei. Heute pilgern nicht nur Demokraten zu ihm. Bibelstunde mit dem Menschenfreund in Plains, Georgia.

Das Land hat sich nicht verändert. Es ist noch so wie damals vor fast hundert Jahren, als James Earl Carter Jr. ein Junge war, der auf der Farm seiner Eltern die Ziegen fütterte. Oben der Himmel mit der Sonne, die hier im Süden der USA wie ein Schmelzofen ist, aus dem flüssiges Glas herabtropft. Unten die Erde, der schwere, rote Lehm von Georgia. Wenn es regnet, wird er zu Modder, der über die Straßen fließt wie Blut.

SZPlus
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Corticoid-Behandlungen
Vorsicht vor der Spritze
Teaser image
Europa und China
Schaut auf dieses Land
Teaser image
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Teaser image
Paartherapeut im Interview
"Wenn die Liebe anfängt, wird es langweilig"
Teaser image
Psychologie
Was einen guten Therapeuten ausmacht